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Borussia Dortmund: Nico Schlotterbeck nach Spektakel: "Keine Qualität hinten"

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Borussia Dortmund: Nico Schlotterbeck nach Spektakel: "Keine Qualität hinten"

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Schlotterbeck: „Keine Qualität hinten“

Nico Schlotterbeck spricht über das Torfestival mit Borussia Dortmund. Freuen kann sich der BVB-Verteidiger nach zwei kapitalen Schnitzern über den Sieg nicht so recht.
Edin Terzic hat ein Detail zum emotionalen Comeback von Sebastién Haller verraten.

Nico Schlotterbeck erlebte beim Spektakel-Sieg von Borussia Dortmund eine Achterbahn der Gefühle.

Der Verteidiger des BVB verschuldete beim 4:3-Irrsinn gegen den FC Augsburg zwei Tore, war aber auch entscheidend an mehreren Treffern seiner eigenen Mannschaft beteiligt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Das Spiel allgemein zu erklären, ist sehr schwer“, sagte der deutsche Nationalspieler nach der Partie bei DAZN. Nach Jubeln war ihm nicht zumute: „Ich weiß nicht, ob ich mich riesig freuen oder lieber ruhig sein soll, da wir drei Dinger kassieren.“

Warum Dortmund das Spiel trotz gleich drei Gegentoren gewonnen hat? „Qualität vorne und keine Qualität hinten“, meinte Schlotterbeck. Ein Satz, der auch seine eigene Leistung ganz gut beschreibt. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Schlotterbeck nach vorne stark - hinten mit Fehlern

Die Schlotterbeck-Bilanz: Hinten ein kapitaler Ballverlust, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte. Vorne ein Treffer zur erneuten Führung. Hinten ein Fehlpass, der wieder den Ausgleich bedeutete. Vorne ein langer Ball, der den Siegtreffer einleitete. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Trainer Edin Terzic zeigte sich übrigens trotzdem zufrieden mit Schlotterbecks Leistung: „Nico hat es trotz dieser zwei Situationen gut gemacht.“ Nach der Pause habe sein Team die Linie verloren: „Wir waren nicht mehr so klar. Da wurde es sehr chaotisch, sehr wild. Augsburg hat riskanter gespielt, mehr Druck erzeugt - und wir waren nicht aktiv genug. Wir hätten ohne Ball viel aktiver sein müssen.“ (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Durch den Sieg rückte Dortmund auf Platz sechs der Bundesliga-Tabelle vor. Die Defensive bleibt eine große Baustelle, in 16 Spielen wurden 24 Gegentore kassiert. Keines der Teams, die aktuelle auf einem Europacup-Rang stehen, kassierte mehr.

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