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Bundesliga: Jonas Hofmann schießt Gladbach in Hoffenheim wieder in die Spur

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Bundesliga: Jonas Hofmann schießt Gladbach in Hoffenheim wieder in die Spur

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Hofmann schießt Gladbach in die Spur

Borussia Mönchengladbach feiert dank Jonas Hofmann einen wichtigen Sieg bei der TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer hingegen treten auf der Stelle und finden sich im Abstiegskampf wieder.
Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach hat sich im Auswärtsspiel beim FC Augsburg erneut eine Gehirnerschütterung zugezogen. 
SPORT1
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von SPORT1
Borussia Mönchengladbach feiert dank Jonas Hofmann einen wichtigen Sieg bei der TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer hingegen treten auf der Stelle und finden sich im Abstiegskampf wieder.

Gladbach stürzt Hoffenheim immer tiefer in die Krise!

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Angeführt von Doppelpacker Jonas Hofmann hat Borussia Mönchengladbach die TSG Hoffenheim noch tiefer in die Krise geschossen. Die Hoffenheimer unterlagen zum Bundesliga-Rückrundenbeginn 1:4 (0:2) gegen die Borussia und warten damit seit mittlerweile acht Spielen auf einen Sieg. Nur zwei Punkte stehen für die TSG in diesem Zeitraum zu Buche. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Aktuell läuft sehr sehr viel gegen uns. Es passt ins Bild, das wir nach dem Anschlusstreffer direkt das 3:1 bekommen, was die Entscheidung war“, erklärte TSG-Profi Christoph Baumgartner nach der Partie bei Sky. „Wir sind in vielen Situationen nicht clever genug“. Seine bittere Erkenntnis: „Aktuell ist es sauschwer, es macht nicht so viel Spaß. Wir müssen versuchen, die Stimmung trotzdem irgendwie hochzuhalten.“

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Die verletzungsgebeutelten Gastgeber (unter anderem ohne Vogt, Geiger, Skov und Akpoguma) waren zu Beginn die etwas aktivere Mannschaft, der erst 17-Jährige Tom Bischof prüfte Jonas Omlin aus der Drehung (8.). (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Gladbach zeigt sich kaltschnäuzig

Gladbach zeigte sich dagegen kaltschnäuziger - und ging durch die erste Offensivaktion in Führung: Ein langer Ball von Lars Stindl segelte über die hochstehende Hoffenheimer Defensive hinweg und fand Jonas Hofmann, der Angelino enteilte und zur 1:0-Führung einschoss (12.).

„Jonas (Hofmann, Anm. d. Red.) tut uns unglaublich gut, seine Effektivität ist beeindruckend“, lobte Stindl seinen Teamkollegen bei Sky.

Direkt im Gegenzug erzielte Baumgartner beinahe den Ausgleich, sein Abschluss klärte Ko Itakura auf der Linie. In der Folge nahm das Niveau der Partie stark ab, Fouls und Fehlpässe überhäuften sich. In der 37. Minute war es wiederum Jonas Hofmann, der die Durststrecke beendete. Mit etwas Glück blieb der Ball beim Nationalspieler, der Baumann erneut keine Chance ließ (37.). (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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Kurz vor der Pause hatte dann Pavel Kaderabek die Chance auf den Anschlusstreffer, der Tscheche verzog allerdings frei vor Omlin deutlich (44.).

TSG-Trainer Breitenreiter reagierte in der Halbzeit und brachte unter anderem Ihlas Bebou für den unauffälligen Kasper Dolberg, doch die Wechsel bewirkten nur bedingt etwas. Stindl verpasste in der 66. Minute die endgültige Entscheidung, seinen Flachschuss wehrte Baumann zur Ecke ab.

Hoffenheim warf in der Folge nahezu alles nach vorne, Kramaric und Baumgartner verpassten zunächst den Anschlusstreffer. Dieser sollte allerdings dennoch fallen, Bebou musste nach Baumgartners Vorarbeit nur noch ins verwaiste Tor einschieben (80.). (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Doch die Hoffnung auf Punkte wehrte im Kraichgau nur kurz, denn Stindl veredelte dieses Mal den Gladbacher Konter und traf zum entscheidenden 3:1 (83.). Doch die Torparty der Fohlen fand noch kein Ende, der erst eingewechselte Hannes Wolf traf in der Nachspielzeit zum 4:1.

Nach dem Spiel zog TSG-Trainer Andre Breitenreiter ein Fazit, dass die Situation gut auf den Punkt bringen dürfte:

„Wir sind ganz gut reingekommen. Aus dem Nichts fällt das 0:1. Von fünf Torschüssen gegen uns sind vier drin. Das ist so in dieser Situation. Wir benötigen viel zu viele Möglichkeiten, um Tore zu erzielen - dem Gegner reichen dagegen wenige.“

Kein anderer Spieler bekam in der Bundesliga mehr Gelbe Karten als Stefan Effenberg. Der heutige SPORT1-Experte besitzt einen einsamen Bundesliga-Rekord.
01:18
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)