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Bundesliga: So will BVB-Coach Terzic den Ausfall von Bellingham kompensieren

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Bundesliga: So will BVB-Coach Terzic den Ausfall von Bellingham kompensieren

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Wie ersetzt der BVB Bellingham?

Jude Bellingham wird Borussia Dortmund in der englischen Woche fehlen. BVB-Coach Edin Terzic erklärt, wie er den Ausfall kompensieren will.
Fulminanter Start in die Rückrunde für Borussia Dortmund! Gegen den FC Augsburg gewinnt der BVB knapp mit 4:3. Dennoch finden einige Spieler kritische Worte nach dem Spektakel-Spiel.
Patrick Berger
Patrick Berger

Dieser Ausfall tut dem BVB richtig weh!

Jude Bellingham wird am Mittwoch beim Auswärtsspiel von Borussia Dortmund in Mainz (Bundesliga: BVB - Mainz am Mittwoch ab 18.30 Uhr im Liveticker) nicht auf dem Rasen stehen können. „Schade, dass ich das Spiel gegen Mainz verpasse“, twitterte der gelbgesperrte Mittelfeld-Star. „Ich freue mich, euch alle am Wochenende in Leverkusen zu sehen.“

Bellingham fällt aus! Es wird erst das zweite Mal in dieser Saison sein, dass der 19 Jahre alte Engländer den Schwarzgelben in einem Pflichtspiel nicht zur Verfügung stehen kann.

Wie will Trainer Edin Terzic den wuchtigen und torgefährlichen Kicker (in dieser Saison schon acht Pflichtspiel-Tore und vier Vorlagen) im Mittelfeld ersetzen? „Es gibt keinen Spieler, um den es mehr Gerüchte in unserem Kader gibt“, schwärmt Terzic von Bellingham. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Er ist ein herausragendes Talent und über den Status vielleicht sogar schon hinweg, auch wenn er erst 19 ist. Er ist extrem wichtig und hat gegen Augsburg wieder das 1:0 für uns erzielt. Wir werden ihn morgen natürlich vermissen. Wir haben aber mehrere Alternativen und werden genau überlegen, wie wir Judes Ausfall kompensieren. Es müssen andere seinen Job erledigen.“

Stellt Terzic das System wieder um?

Beim wilden 4:3-Sieg gegen Augsburg ließ der BVB-Coach in einem 4-1-4-1-System mit Salih Özcan als klassischem Sechser spielen.

Der türkische Nationalspieler gefiel als alleiniger Abräumer vor der Abwehr allerdings nur bedingt. Möglich, dass Terzic deshalb zu seiner alten Formation mit zwei zentralen Mittelfeldspielern vor der Viererkette zurückkehrt.

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Erste Alternative dafür ist Mahmoud Dahoud. Der deutsche Nationalspieler drängt sich nach langer Schulterverletzung wieder auf und wäre fit. Der 27-Jährige ist technisch stark, kann im Ballbesitz für Spielkontrolle sorgen und mit klugen Pässen glänzen. Einzig: Sein letztes Spiel hat Dahoud vor fünf Monaten (20. August gegen Bremen) bestritten.

„Es geht am Ende nicht um das System, sondern darum, wie wir es interpretieren und wie wir es mit Leben füllen“, findet Terzic.

Eine weitere Wahl für die defensive Schaltzentrale könnte Emre Can sein. Gegen Augsburg fehlte der Ex-Juve-Star noch krankheitsbedingt aus. „Emre ist wieder ins Training eingestiegen und einsatzfähig“, sagt Terzic.

Terzic setzt ein Fragezeichen hinter BVB-Kapitän Reus

Weiter vorne in der Offensivreihe hat sich Giovanni Reyna für einen Stammplatz empfohlen. Der US-Amerikaner erzielte am Wochenende den Siegtreffer und will nun in Mainz nachlegen.

Ein Fragezeichen für das morgige Match steht noch hinter Marco Reus. Der Kapitän konnte laut Terzic krankheitsbedingt „zehn Tage lang nicht trainieren“. Er soll beim Abschlusstraining mitmachen und vielleicht sogar mit nach Rheinhessen fahren. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Für welche Startelf sich Terzic am Ende entscheidet, bleibt abzuwarten. Klar ist nur: Der BVB muss in Mainz also ohne seinen Besten, Jude Bellingham, auskommen. Eventuell ein Fingerzeig für die kommende Saison? Der Teenie hat sich nämlich immer noch nicht entschieden, wo er ab der Saison 2023/24 kicken wird.

Am Mittwoch können die Dortmunder zeigen, was sie theoretisch auch ohne ihren jungen Superstar können.

Beim Revierderby zwischen Borussia Dortmund und FC Schalke 04 feiern die Borussen Aubameyang und Reus das 1:0 auf eine besondere Art und Weise.
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SPORT1 Bundesliga Classics: Aubameyang und Reus feiern 1:0 im Superhelden-Look