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Bundesliga: Bayern-Gala im Topspiel: FCB schlägt gegen Union zurück- Mane feiert Comeback

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Bundesliga: Bayern-Gala im Topspiel: FCB schlägt gegen Union zurück- Mane feiert Comeback

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Teamabend fruchtet: Bayern feiern Gala

Der FC Bayern meldet sich eindrucksvoll zurück. Julian Nagelsmann enthüllt nach dem Spiel das Geheimnis für die beeindruckende Reaktion seines Teams nach der Gladbach-Pleite.
Verkniffen wirkt Julian Nagelmann vor dem Showdown gegen den FC Union und nach den Turbulenzen rund um seine Schiedsrichterbeleidigung in Gladbach nebst empfindlicher Geldstrafe.
SPORT1
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von SPORT1
Der FC Bayern meldet sich eindrucksvoll zurück. Julian Nagelsmann enthüllt nach dem Spiel das Geheimnis für die beeindruckende Reaktion seines Teams nach der Gladbach-Pleite.

Der FC Bayern hat es seinen Kritikern eindrücklich gezeigt! Die Niederlage gegen Gladbach sollte nur ein Ausrutscher sein. Beim glanzvollen 3:0-Erfolg im Topspiel gegen Union Berlin stand ein anderer FC Bayern auf dem Platz. Wie schaffte der FCB den Turn-Around?

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„Es gab einen Teamabend“, enthüllte Nagelsmann nach dem Spiel. Dort habe sich die Mannschaft auch mal ohne ihren Trainer ausgetauscht. „Ich glaube, das hat heute Früchte getragen“, sagte der zufriedene Bayern-Coach bei DAZN. „Es geht nicht darum, dass ich immer als Oberlehrer vor den Jungs stehe.“

Eine ähnliche Krisensitzung aus der Mannschaft heraus hatte es bereits vor drei Wochen nach dem Stotterstart ins Jahr 2023 gegeben. Neben dem Platz sei „diese Woche ein bisschen was passiert, weil wir selber auch wenig Lust haben, dass außen herum so viel Theater ist“, sagte Nagelsmann am Sonntagabend.

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Bayern dominiert Union nach Belieben

Beim überzeugenden 3:0 (3:0)-Erfolg in der Allianz Arena war die Partie schon vor der Halbzeitpause entschieden. In der Tabelle übernimmt der FCB dank des deutlich besseren Torverhältnisses wieder die Tabellenführung von Borussia Dortmund, die nur eine Nacht hielt.

Eine entfesselte Bayern-Offensive überrannte die müde wirkenden Gäste aus Berlin und verschaffte dem Rekordmeister damit wieder ein Drei-Punkte-Polster auf Union. Auch im achten Bundesliga-Duell der Vereinsgeschichte bleiben die Köpenicker gegen Bayern sieglos.

„Es war ein deutliches Spiel. Es waren zwei, drei Klassen Unterschied, das muss man sagen“, erkannte Union-Trainer Urs Fischer neidlos an.

Eric Maxim Choupo-Moting (31.), Kingsley Coman (40.) und Jamal Musiala (45.+1) sorgten mit ihren Treffern für einen hochverdienten Bayern-Erfolg. In dieser Spielzeit kommen die Bayern bereits auf 102 Pflichtspieltore – so oft traf kein anderes Team aus den Top-5-Ligen.

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Müller-Rekord: „War in der Bringschuld“

Von Beginn an stellte der Rekordmeister, der erneut ohne Leroy Sané in der Startelf antrat, die Weichen auf Sieg. Union konnte zunächst die ersten Attacken abwehren, doch nach einer halben Stunde brach Choupo-Moting den Bann.

Mit wenigen Ausnahmen waren die Gäste vor dem Tor von Yann Sommer komplett abgemeldet. Stattdessen erhöhten Coman und Musiala noch vor der Pause, sodass die Münchener im zweiten Durchgang zwei Gänge zurückschalten konnten.

Überzeugend war dabei auch Thomas Müller, der sein Team als Kapitän aufs Feld führte. Nach der öffentlichen Stammplatzgarantie von Julian Nagelsmann zahlte der Nationalspieler das Vertrauen mit zwei Müller-typischen Assists zurück.

„Ich war natürlich auch in der Bringschuld, wenn man nach drei Minuten so ein Ding liegenlässt“, sagte Müller gewohnt offen nach dem Spiel zu seiner vergebenen Großchance. Augezwinkernd schob er nach: „Da darfst du den Sand nicht in den Kopf stecken (augenzwinkernd) und musst weitermachen.“

Mané feiert emotionales Comeback

Mit Blick auf die kommenden Wochen sei es „ein guter erster Schritt“ gewesen, „aber wenn die englischen Wochen jetzt losgehen, müssen wir das alle drei Tage liefern. Wir waren heute nicht mehr Tabellenführer vor Spielbeginn. Dementsprechend musste etwas passieren.“

Müller überholte zudem mit seinem 430. Bundesligaspiel die Torwart-Legende Oliver Kahn. Im internen Bayern-Ranking liegt der Routinier auf Rang zwei hinter Vereins-Ikone Sepp Maier (473 Einsätze).

Großen Jubel erntete dann Superstar Sadio Mané: Der Angreifer feierte nach knapp vier Monaten in der 65. Minute sein Comeback. Um ein Haar legte er noch das vierte Tor auf, doch Müller scheiterte am Kopf von Frederik Rönnow.