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Bundesliga: FC Bayern hat die treuesten Spieler

Dieser Klub hat die treuesten Spieler

Die Plattform TicketGum.com wertet die Treue der Spieler bei den Bundesligisten aus. Dabei bleiben die Profis bei einem Verein deutlich länger als bei allen anderen.
Erneut haben sich Chaoten dazu entschieden Schmähplakate über RB-Sportdirektor Max Eberl aufzuhängen. Union-Trainer Urs Fischer und RB-Coach Marco Rose zeigen klare Kante gegen diese "Fans".
Die Plattform TicketGum.com wertet die Treue der Spieler bei den Bundesligisten aus. Dabei bleiben die Profis bei einem Verein deutlich länger als bei allen anderen.

Der FC Bayern hat die treuesten Spieler aller Bundesligisten. Das hat eine Studie der Plattform TicketGum.com ergeben.

Dafür wurden die Transfers der 18 Bundesligisten in ihrer jeweiligen Vereinsgeschichte unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist deutlich: Ein Spieler, der nach München kommt, bleibt im Schnitt 45 Monate und 20 Tage. Das sind drei Jahre und neun Monate. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Damit liegt der Rekordmeister in diesem Ranking weit vorne. Auch aktuelle Stars wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Joshua Kimmich sind deutlich länger als der Durchschnitt beim Verein und echte Identifikationsfiguren. In der Vergangenheit gab es immer wieder Stars, die dem FC Bayern viele Jahre die Treue hielten.

Bayer Leverkusen auf Rang zwei behält seine Profis im durchschnittlich 38 Monate und 23 Tage. Das sind drei Jahre und zwei Monate. Nur drei Tage kürzer als bei der Werkself bleiben die Stars beim BVB. Auch bei Werder Bremen herrscht im Kader eine recht hohe Konstanz, trotz turbulenter Jahre zuletzt. Die Norddeutschen halten die Spieler im Schnitt 38 Monate und sechs Tage.

Kurios: RB Leipzig liegt in der Tabelle nur auf Platz 17. In der kurzen Vereinsgeschichte bleiben die Profis nur 28 Monate und acht Tage - also nur zwei Jahre und vier Monate. Allerdings hat der Klub auch einen rasanten Aufstieg von der Regionalliga in die Champions League binnen weniger Jahre erlebt.

Schlusslicht aller Bundesligisten ist jedoch Union Berlin mit 27 Monaten und 20 Tagen. Das dürfte vor allem damit zusammenhängen, dass die Eisernen viele Jahre in tieferen Ligen unterwegs war und immer wieder große Umbrüche aufgrund von Auf- und Abstiegen anstanden.

Seit der Wende liefen die Köpenicker in der Oberliga, Regionalliga, 3. Liga, 2. Liga und der Bundesliga auf.