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BVB-Keeper Kobel reagiert auf Neuer-Wirbel: "Extrem bittere Sache für ihn"

So denkt Kobel über Neuer-Aussagen

Gregor Kobel spielt bei Borussia Dortmund eine überragende Saison und wird deshalb immer wieder beim FC Bayern ins Gespräch gebracht. Nun äußert er sich zu den Aussagen von Manuel Neuer.
Gregor Kobel ist ein richtig guter Torhüter. Die STAHLWERK-Doppelpass-Runde ist sich sicher, dass der Schweizer ein Kandidat beim FC Bayern München sein wird.
Gregor Kobel spielt bei Borussia Dortmund eine überragende Saison und wird deshalb immer wieder beim FC Bayern ins Gespräch gebracht. Nun äußert er sich zu den Aussagen von Manuel Neuer.

„Ich glaube, ich habe sehr gute Spiele gehabt dieses Jahr“, drückte sich Dortmunds Schlussmann Gregor Kobel im Podcast kicker meets dazn noch bescheiden aus.

Mit zahlreichen Glanztaten rettete der Schweizer den BVB schon häufiger in dieser Spielzeit, ist eine der Säulen der an Form erstarkten Borussia. „Ich habe aber sicher auch die eine oder andere Sache, die man besser machen kann“, gab sich der 25-Jährige weiterhin ehrgeizig. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Immer wieder wird Kobel auch deshalb mit einem Wechsel zum FC Bayern München in Verbindung gebracht, wo seit den umstrittenen Aussagen des verletzten Keepers Manuel Neuer über die Entlassung seines besten Freundes und Torwarttrainers Toni Tapalovic nur langsam wieder Ruhe einzukehren scheint. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

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Auf Neuers Enttäuschung angesprochen, meinte Kobel: „Das ist glaube ich nachvollziehbar. Er ist sehr lange mit ihm zusammen gewesen. Wie ich es verstanden habe, war er auch sein Förderer, mit dem er schon vor Bayern zu tun hatte. Das ist eine extrem bittere Sache für ihn.“

Neuer-Enttäuschung: Das denkt Kobel

Generell sei die Beziehung zwischen Torwarttrainer und Stammtorwart „ziemlich eng“, wie der Schweizer erklärte: „Das ist die einzige Position, bei der sich ein Trainer fast nur um dich kümmert. Als Nummer eins hast du nochmal einen engeren Austausch.“

Jene Verbindung hatte Kobel übrigens in der Vergangenheit schon mit Tapalovic-Nachfolger Michael Rechner. Als Kobel mit 16 Jahren von Zürich zur TSG Hoffenheim wechselte, lernte er Rechner, der bis zu seinem Bayern-Wechsel bei der TSG arbeitete, kennen und schätzen. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Rechner habe damals vor allem „viel im Eins-gegen-eins“ mit ihm trainiert. Da bei Kobels Ausbildung in der Schweiz kein Fokus auf diesen Part des Torwartspiels gelegt wurde, sei sein Spiel in diesem Bereich „sehr deutsch geprägt“, was er vor allem Rechner zu verdanken habe.