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Bundesliga: Aus beim VfB Stuttgart - jetzt spricht Mislintat

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Bundesliga: Aus beim VfB Stuttgart - jetzt spricht Mislintat

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VfB-Aus: Jetzt spricht Mislintat

Nach über drei Monaten äußert sich Sven Mislintat zu seinem Aus beim VfB Stuttgart. Außerdem verrät er, was er von Bruno Labbadia als VfB-Retter hält.
Nach der Niederlage gegen den FC Bayern analysiert VfB-Torhüter Fabian Bredlow seinen Fehler, der zum 0:1 führte.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Seit knapp drei Monaten ist Sven Mislintat nicht mehr Sportdirektor des VfB Stuttgart. Nun hat er über sein Aus bei den Schwaben geredet - und dabei auf Nachtritte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber verzichtet. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Seine Zeit beim VfB habe er als „wunderbar“ im Kopf abgespeichert, er blicke „mit gewissem Stolz“ auf seine erste Manager-Stadion im Profifußball zurück, wie er am Sonntag in der TV-Sendung Sky90 mitteilte. Auch gegenüber dem VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle hege er keine Erbitterung, er sei „Alex überhaupt nicht böse.“

Mislintat hatte nach Meinungsverschiedenheiten mit dem VfB-Vorstandsboss bezüglich der Trainerfrage und der Klubstrategie Ende November sein Aus als Sportdirektor bekanntgegeben. Sein Vertrag wäre im Sommer 2023 ausgelaufen, im November verließ er den VfB jedoch mit sofortiger Wirkung. „Wir haben in unseren Gesprächen keinen gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung meiner Tätigkeit beim VfB gefunden“, wurde Mislintat damals vom VfB zitiert.

VfB und Labbadia „nicht das perfekte Match“

Wie der 50-Jährige in bei Sky fortführte, habe er bereits erste Gespräche über eine neue Aufgabe geführt, ein konkretes Angebot liege ihm aber noch nicht vor.

Mislintats Nachfolger wurde Anfang Dezember Fabian Wohlgemuth, der vom SC Paderborn ins Schwabenland wechselte. Kurz nach seiner Ankunft installierte er in Bruno Labbadia einen neuen Cheftrainer, der den abstiegsgefährdeten VfB retten soll. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Wie Mislintat verriet, sehe er in dieser Entscheidung gewisse Zweifel: „Ich glaube nicht, dass es ein perfektes Match ist“, sagte er: „Nichtsdestotrotz kann auch Bruno mit seinen Qualitäten in einer etwas anderen Ausrichtung - deutlich defensiver, sehr diszipliniert und kompakt stehend - den Klassenerhalt schaffen.“