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FC Bayern: Darum stehen bei Cancelo die Zeichen auf Trennung

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FC Bayern: Darum stehen bei Cancelo die Zeichen auf Trennung

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Klare Tendenz bei Cancelo!

Auch wenn sich Joao Cancelo auf den letzten Metern der Saison zu einer immer wichtigeren Stütze für den FC Bayern entwickelt und Thomas Tuchel von ihm schwärmt: Eine Trennung nach der Saison ist das realistischste Szenario.
Joao Cancelo ist der mit Abstand wertvollste Spieler, der jemals während der Winter-Transferperiode zum FC Bayern gewechselt ist. Das schätzt auch Thomas Tuchel sehr an ihm.
khau
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von Kerry Hau

Was wird aus Joao Cancelo?

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Zwar gab Bayern-Boss Hasan Salihamidzic nach dem furiosen 6:0-Heimsieg gegen Schalke 04 bei SPORT1 zu verstehen, dass noch ein klärendes Gespräch mit der Leihgabe von Manchester City ausstehe.

Doch die Tendenz bei Cancelo geht weiterhin in Richtung Abschied!

Das hat von Vereinsseite aus nichts mit seinen Leistungen zu tun, von denen die Verantwortlichen ebenso wie Trainer Thomas Tuchel mittlerweile sehr angetan sind, sondern hauptsächlich mit seinem Preis.

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„Am Ende gehören alle Parteien in so einem Leihgeschäft dazu“, sagte Tuchel auf SPORT1-Nachfrage bei der Pressekonferenz vor dem Topspiel gegen RB Leipzig (18.30 Uhr - im SPORT1-Liveticker): „Das ist noch nicht entschieden und noch nicht besprochen. Unabhängig davon, liebe ich ihn.“

Cancelo ist den Bayern-Bossen zu teuer

City verlangt 70 Millionen Euro – nach wie vor zu viel Geld für die Bayern, die andere Transfer-Baustellen (Sturm und defensives Mittelfeld) priorisieren und weder einen Verkauf von Noussair Mazraoui noch von Alphonso Davies in Betracht ziehen.

Auch der frühere Technische Direktor der Bayern, Michael Reschke, schließt einen festen Cancelo-Transfer eher aus: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bayern die Kaufoption von 70 Millionen zieht. Das werden sie nicht machen“, sagte Reschke im SPORT1-Podast „Die Bayern-Woche“.

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Der Spieler selbst hat bisher auch noch keine Signale gesendet, über den 30. Juni hinaus unbedingt in München bleiben zu wollen.

Tuchel spricht von „Abstimmungsschwierigkeiten“

„Seine Qualitäten und seine Lust auf Training sind einzigartig. Er hat natürlich auch noch Luft, Bestandteil der Mannschaft zu werden und seine Fähigkeiten ins Team einzubringen“, sagte Tuchel am Freitag und ergänzte: „Da gibt es noch etwas Abstimmungsschwierigkeiten.“

Viele Berührungspunkte mit seinen Mitspielern soll Cancelo – mit Ausnahme von seinem früheren City-Kollegen Leroy Sané – neben dem Platz nicht haben. Dazu passt, dass er nach Spielen die Kabine meist allein verlässt – mal telefonierend, mal Musik hörend.

Ein Nachteil sicher: Bis auf Teambetreuer Johannes Mösmang kann niemand in Kabinen-Nähe auf Portugiesisch mit ihm kommunizieren, mit Lucas Hernández befindet sich auch nur ein fließend Spanisch sprechender Spieler im Bayern-Kader.

Belastetes Verhältnis zu Guardiola

Eine perfekte Wohlfühloase hat Cancelo an der Säbener Straße also (noch) nicht vorgefunden. Ihm bieten sich mit Blick auf die neue Saison ohnehin mehrere Optionen.

Fest zu seinem Stammverein City wird er trotz einer Restvertragslaufzeit von vier Jahren aber wohl auch nicht zurückkehren. Sein Verhältnis zu Pep Guardiola gilt als belastet.

Einen Wechsel innerhalb der Premier League oder aber eine Rückkehr nach Spanien, wo er bereits für den FC Valencia aktiv war, soll sich der Rechtsfuß gut vorstellen können.

Real Madrid beobachtet Cancelo genau

Der FC Arsenal und der FC Barcelona werden immer wieder als potenzielle Abnehmer gehandelt. Wie SPORT1 aus Spanien erfuhr, beobachtet auch Real Madrid die Situation von Cancelo genau.

Die Königlichen suchen vor allem für ihre linke Abwehrseite Verstärkung, um Eduardo Camavinga dauerhaft auf seine bevorzugte Position im zentralen Mittelfeld zu ziehen. Real-Chefscout Juni Calafat hat zudem Cancelos Bayern-Kollegen Davies auf dem Zettel. Der Kanadier ist für die Münchner jedoch unantastbar.

Nach SPORT1-Informationen will Salihamidzic noch in diesem Kalenderjahr den 2025 auslaufenden Davies-Vertrag vorzeitig verlängern.