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Bundesliga-Relegation: Hamburger SV - VfB Stuttgart LIVE im TV, Stream & Ticker

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Bundesliga-Relegation: Hamburger SV - VfB Stuttgart LIVE im TV, Stream & Ticker

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Walter kommentiert Hinspiel-Aufreger

Der HSV steht in der Relegation mit dem Rücken zur Wand. Im Rückspiel muss der Mannschaft von Trainer Tim Walter ein Wunder gegen den VfB Stuttgart gelingen, um die ersehnte Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen.
Immer wieder lässt der HSV-Trainer Tim Walter seiner Wut am Spielfeldrand freien Lauf. Jüngster Wutausbruch: Der Coach geht nach dem Relegationsspiel gegen den VfB einen Kameramann an.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Der Hamburger SV steht nach dem 0:3-Debakel im Hinspiel der Relegation gegen den VfB Stuttgart mit dem Rücken zur Wand. Sollte der Mannschaft von Tim Walter nicht das Wunder gelingen, hätte der frühere Bundesliga-Dino abermals den Aufstieg in das deutsche Oberhaus verpasst und somit eine enttäuschende Saison abgeliefert.

Verzichten muss HSV-Trainer Tim Walter auf Jonas David (krank), für den Innenverteidiger kommt der Spanier Javi Montero ins Spiel. Der VfB vertraut die siegreiche Stammelf aus dem Hinspiel.

Walter erklärt Hinspiel-Aufreger

Für einen großer Aufreger sorgte der Coach nach dem Hinspiel, als er seine Mannschaft in einem großen Kreis versammelte und eine Ansprache hielt. Während das Team seinem Trainer lauschte, schlich sich ein Kameramann heran, um die Szenerie einzufangen, aber nicht mit Walter, der den TV-Mann mit wildem Blick und ausgestrecktem Zeigefinger verscheuchte.

„Der Kameramann hat seinen Job gemacht, aber wenn ich mit meiner Familie rede, dann gehe ich auch nicht hin, wenn er mit seiner Familie redet“, erklärte der 47-Jährige bei Sat.1 vor dem Rückspiel seine harsche Reaktion.

Da müsse „man die Contenance bewahren, und das hat er nicht ganz verstanden. Ich weiß, dass er nur seinen Job machen will, und das tut mir dann auch leid. Aber ich gehe auch nicht in sein Haus und bin dann aufmüpfig. Von daher war das nur der Situation geschuldet.“

Auch wenn nicht viel für den HSV spricht, hat Walter vor dem Rückspiel am Montag gegen den Bundesliga-Drittletzten den Glauben an das große Wunder nicht verloren.

„Wir haben unsere Comeback-Qualität schon einige Male gezeigt“, sagte der Coach vor dem Showdown: „Das ist ein Gen bei uns. Dass wir immer wieder aufgestanden sind, zeugt vom guten Charakter der Jungs.“

So haben die Rothosen beispielsweise gegen den Zweitliga-Meister 1. FC Heidenheim auswärts zur Halbzeit 0:3 hinten gelegen, am Ende aber mit einem 3:3 einen Punkt mitgenommen.

Hamburg ist bereit für das Wunder

Um die Rückkehr in die Bundesliga endlich zu schaffen, müsse sich die Mannschaft zu 100 Prozent auf die Leistung fokussieren. „Wir versuchen immer, alles zu investieren und Vollgas zu spielen, aber man weiß auch nie, was in den Köpfen der Spieler vorgeht. Aber als Team brauchen wir jeden, es geht nur als Mannschaft, nur dann können wir bestehen“, sagte Walter weiter und beschwor geradezu einen gemeinsamen Kraftakt von Spielern und Fans.

Allerdings wird es eine schwere Aufgabe für den HSV, denn Walter sieht die Stuttgarter in der Favoritenrolle: „Es gibt bei den Marktwerten der Mannschaften eine Diskrepanz, weil wir seit fünf Jahren in der 2. Liga spielen. Wir sind mittlerweile ein normaler Zweitligist.“

Stuttgart hat jedoch in der laufenden Saison nicht das Selbstbewusstsein aufgebaut, um nicht vor den Rothosen gewarnt zu sein. Die gute Ausgangssituation nach dem überzeugenden 3:0 im Hinspiel sei „nur ein Etappenziel“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem „Finale“ in Hamburg am Montag: „Der Druck ist weiterhin da, weil wir es im zweiten Spiel bestätigen müssen.“

Stuttgart geht gewarnt ins Endspiel

Freilich sollte man mit dem komfortablen Sieg im Hinspiel den vierten Abstieg der Vereinsgeschichte nach 1975, 2016 und 2019 abwenden. Jedoch wäre es „fatal“, warnte Hoeneß, „wenn wir jetzt ableiten, dass das Rückspiel wird wie das Hinspiel. Wir brauchen eine große Habt-Acht-Stellung.“

Hoeneß erwarte von seiner Mannschaft, dass sie „wie im ersten Spiel scharf, konzentriert und fokussiert“ auftreten wird, gerade weil der HSV „alles reinwerfen“ werde. Verzichten muss der 41-Jährige erneut auf Fabian Bredlow. Der Torwart sei nach einer Innenbandzerrung „nicht bei 100 Prozent“, sagte Hoeneß, „dann ist es ausgeschlossen, dass du so ein Spiel wie am Montag spielen kannst“.

Aufstellungen

HSV: Heuer Fernandes - Heyer, Montero, Schonlau, Muheim - Meffert, Reis, Kittel - Jatta, Glatzel, Dompé

Stuttgart: Müller - Mavropanos, Anton, Ito - Vagnoman, Karazor, Endo, Sosa, Millot, Führich - Guirassy

So können Sie das Relegationshinspiel Hamburg - Stuttgart LIVE verfolgen:

  • TV: Sat.1, Sky
  • Stream: ran.de, Sky Go, WOW
  • Ticker: SPORT1.de und SPORT1 App

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)