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FC Bayern: Ein kluger Schachzug! SPORT1-Kommentar zum Ende des Sponsorings von Qatar Airways

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FC Bayern: Ein kluger Schachzug! SPORT1-Kommentar zum Ende des Sponsorings von Qatar Airways

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Ein kluger Schachzug von Dreesen

Die Zusammenarbeit zwischen dem FC Bayern und Qatar Airways endet nach fünf Jahren. Das Ende des höchst umstrittenen Sponsorings ist ein Zeichen gegenüber der kritischen Fanszene und ein Indiz dafür, dass die Bayern auf der Suche nach ihrer Mia San Mia-Identität sind. Ein Kommentar.
Karl-Heinz Rummenigge ist eine absolute Legende in der Geschichte des FC Bayern München. Der Stürmer war für den deutschen Rekordmeister nicht nur eine wichtige Person auf dem Platz, sondern auch nach seinem Karriereende als Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender.
Julian Meißner
Julian Meißner

Das Ende der Zusammenarbeit des FC Bayern München mit Qatar Airways ist zunächst einmal: eine gute Nachricht.

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Erfolg des Sponsorings und Einvernehmen werden in der offiziellen, gemeinsam veröffentlichten und erwartungsgemäß weichgespülten Mitteilung noch einmal betont. Von „5 spannenden Jahren“ ist die Rede. Oh ja.

Welche Seite und welche handelnden Personen mit welcher Intention genau den Stecker zogen bei dieser brisanten Partnerschaft, ist für die Öffentlichkeit erst einmal nicht ersichtlich. Und auch nur in Teilen relevant.

Die Deutungshoheit hierzulande haben die Bayern. Sie sind gefühlt diejenigen, die nicht verlängern. Deren Bedingungen – Stichwort soziales Engagement - mutmaßlich nicht erfüllt wurden. Sie sind die Gewinner. Auch wenn sie einen Geldgeber verlieren.

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Sinnsuche nach dem Mia San Mia

Eine Rückbesinnung auf das Mia san Mia? Auf jeden Fall ein Schritt in Richtung der Fans, die dem Deal in großer Mehrheit ablehnend gegenüberstanden. Und die, siehe auch die erste Reaktion von Chefkritiker Michael Ott, von der Entscheidung positiv überrascht wurden.

Wobei eine Vertragsverlängerung im gegenwärtigen Klima auch nur extrem schwer zu rechtfertigen gewesen wäre. Der Schritt war überfällig.

Die Furcht des Volkes, der Klub könne spätestens mit der Machtübernahme von Jan-Christian Dreesen zu einem reinen Wirtschaftsunternehmen verkommen, dürfte damit zumindest etwas gelindert werden.

Symbolpolitik, wird der ein oder andere höhnen. Nach dem Motto: Andere Sponsoren haben auch Dreck am Stecken. Erstmal abwarten, wer jetzt den Ärmel zieren darf.

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Bayern-Bosse wollen sich mit Fans versöhnen

Da ist natürlich etwas dran – wobei Symbolpolitik nichts Schlechtes sein muss. Gerade im Sport ist der Wert der Geste nicht zu unterschätzen.

Ganz nebenbei sehen wir einen klugen Schachzug der neuen Bosse um Dreesen. Schließlich geht es in der ganzen Angelegenheit auch darum, nach einer Phase des kommunikativen Chaos‘ die Gunst der Fans zurückzugewinnen.