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Fischer-Aus bei Union Berlin! Trainer wendet sich an Fans - "Darum wird meine Reise mit euch hier enden"

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Fischer-Aus bei Union Berlin! Trainer wendet sich an Fans - "Darum wird meine Reise mit euch hier enden"

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Fischer wendet sich an Union-Fans

Urs Fischer und Union Berlin beenden ihre Zusammenarbeit nach langer Erfolgsgeschichte. Bei Social Media findet der Trainer noch einmal hochemotionale Worte - und wendet sich nochmals direkt an die Fans.
Urs Fischer ist nicht länger Trainer bei Union Berlin, Die Eisernen und der 57-Jährige beenden die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Das Aus von Urs Fischer bei Union Berlin sorgt für reichlich Nachhall!

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Nachdem die Eisernen am Mittwochvormittag offiziell bekanntgaben, die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Cheftrainer mit sofortiger Wirkung zu beenden, hat sich nun auch der 57-Jährige noch einmal zu Wort gemeldet.

Bei Instagram setzt Fischer einen langen und emotionalen Post zur Trennung ab - und dankte dabei insbesondere noch einmal den Union-Fans.

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„Was haben wir alles zusammen erlebt… 2018 fing eine unglaubliche Reise an, die 2019 mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga ihren ersten großen Erfolg feiern konnte. Von da an ging‘s stetig nach oben, bis 2020 die wohl schlimmste Zeit über uns alle hereinbrach… Corona! Mit der unglaublichen Unterstützung von euch allen haben wir auch diese schwere Zeit zusammen überstanden und konnten auch unsere Erfolgsserie weiterführen… Pokalhalbfinal, Conference-League, Europa-League und zur absoluten Krönung die Teilnahme in der Campions-League. Wahnsinn oder?!!! Leider hat eine Medaille immer zwei Seiten und die letzten Wochen haben uns alle sehr viel Kraft gekostet“, schrieb Fischer.

Fischer nach Aus bei Union: „Sehr viel Kraft gekostet“

Und fügte an: „Wir haben alles versucht, die Mannschaft hat viel aufgewendet, hat sich mit eisernem Willen gegen diese Negativspirale gewehrt, leider hat es sich nicht ausbezahlt! Manchmal hilft einer Mannschaft ein anderes Gesicht, eine andere Ansprache von der Trainerbank, um eine Entwicklung auszulösen und darum wird meine Reise mit euch hier enden. Für das Vertrauen und die grenzenlose Unterstützung, die ich in diesen fünfeinhalb Jahren erleben durfte, bin ich sehr dankbar! Ich habe mit Union einen außergewöhnlichen Verein mit fantastischen Fans kennen- und schätzen gelernt. Mein Dank gilt den Spielern, mit denen ich in dieser Zeit arbeiten durfte, Markus Hoffmann und dem ganzen Team, das mich immer tatkräftig unterstützt hat, Dirk Zingler, Oskar Kosche und Oliver Ruhnert für ihr Vertrauen sowie allen Verantwortlichen und Mitarbeiter des Vereins, die alle ihren Beitrag zu dieser Erfolgsgeschichte geleistet haben. „Schlussendlich“ ein ganz großes Dankeschön den Fans… ihr seid unglaublich!!!!! Es ist ein großes Glück, diese extrem positive Art der Unterstützung erlebt haben zu dürfen. Ich wünsche Union nur das Beste und bin überzeugt, dass der Klassenerhalt gelingen wird… denn Union gehört in die 1. Bundesliga! Take care, Urs.“

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Unions Trennung mit Fischer vorausgegangen war ein persönliches Gespräch mit Präsident Dirk Zingler am Montagnachmittag. erklärte der Hauptstadt-Klub.

„Ich habe erst vor Kurzem deutlich zum Ausdruck gebracht, dass Urs Fischer ein hervorragender Trainer ist, und davon bin ich auch weiterhin absolut überzeugt. Seine Persönlichkeit und seine erfolgreiche Arbeit haben unseren Klub in den vergangenen Jahren geprägt und uns viele neue Möglichkeiten eröffnet“, erklärte Union-Präsident Dirk Zingler in einem offiziellen Statement.

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„Gemeinsam sind wir nun zu der Überzeugung gelangt, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, einen anderen Weg einzuschlagen“, ergänzte Zingler: „Für mich persönlich und sicherlich für die gesamte Union-Familie ist das ein sehr trauriger Moment. Es tut weh, dass es uns nicht gelungen ist, den Negativlauf der letzten Wochen zu durchbrechen.“

Der Präsident schloss mit emotionalen Worten: „So schmerzhaft diese Trennung ist – Urs Fischer geht als Freund, der jederzeit mit offenen Armen von uns empfangen werden wird.“

Union-Absturz auf den letzten Platz

Der Schweizer hatte die Eisernen im Sommer 2018 übernommen, aus der Zweiten Liga in die Bundesliga geführt und von dort in die Champions League. In der aktuellen Saison stürzte Union jedoch ab, verlor zwölf Pflichtspiele in Folge und ist inzwischen Tabellenletzter.

Im Pokal schieden die Berliner bereits in der 2. Runde aus. In der Champions League stehen sie hinter Real Madrid, der SSC Neapel und Sporting Braga auf Rang vier.