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"Kannst nur Sch**** aussehen": Werder-Coach Werner nervt VAR-Diskussion - VfL Wolfsburg mit historischer Startelf

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"Kannst nur Sch**** aussehen": Werder-Coach Werner nervt VAR-Diskussion - VfL Wolfsburg mit historischer Startelf

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“Nervt alle“: Werder-Coach sauer

Der VfL Wolfsburg und der SV Werder Bremen liefern sich eine hart umkämpfte Partie. Die Wölfe überraschen mit einer außergewöhnlichen Aufstellung. Ole Werner hadert mit der Handspielregel und dem VAR!
Der VfL Wolfsburg verliert sein drittes Spiel in Folge. Bei Trainer Niko Kovac läuten die Alarmglocken, der Verein könnte in einen Negativlauf kommen.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Auswärtsfluch besiegt, Befreiungsschlag verpasst: Werder Bremen hat im fünften Anlauf der Saison erstmals auf fremdem Platz gepunktet, ein echter Schritt aus dem Tabellenkeller der Bundesliga gelang dabei aber nicht. Der VAR und die Handspielregel sorgten abermals für Irritation.

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Nach dem hochintensiven 2:2 (1:1) beim VfL Wolfsburg liegt das auswärtsschwache Team von Ole Werner nun vier Punkte vor dem Relegationsplatz 16. Für Wolfsburg, das als Neunter im Tabellenmittelfeld hängt, war es derweil nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge das vierte Bundesliga-Spiel in Serie ohne einen Sieg.

“Diese Regel nervt mich einfach nur!“

Wieder einmal hinterließ der VAR ratlose Gesichter, diesmal bei den Bremern: Nach einem Kopfball von Romano Schmid bekam Wolfsburgs Sebastiaan Bornauw den Ball im eigenen Sechzehner an den Ellenbogen (72.). Schiedsrichter Tobias Reichel hatte zunächst nicht auf Handelfmeter entscheiden, seine Entscheidung blieb nach einem VAR-Check bestehen.

Sebastiaan Bornauw bekam den Ball an den Ellenbogen - Elfmeter gab es jedoch nicht
Sebastiaan Bornauw bekam den Ball an den Ellenbogen - Elfmeter gab es jedoch nicht

Cheftrainer Ole Werner wurde nach der Partie bei DAZN auf die Szene angesprochen und tat seinen Unmut kund: „Ich glaube es geht allen Fußballern und Trainern so, den Schiedsrichtern wahrscheinlich auch: Diese Handregel nervt irgendwie alle, weil du da einfach nur scheiße aussehen kannst, wenn mal ehrlich ist.“

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Für Werner war nicht das Regelwerk das Problem, sondern der VAR. Er erinnerte an die DFB-Pokalspiele unter der Woche, bei denen kein Videoschiedsrichter im Einsatz war: „Wir haben es im Pokal erlebt: Ich habe nicht in Erinnerung, dass wir da großartig über ein Handspiel reden - im Nachhinein. Mit VAR redet man dann darüber, weil man sagt: Der hat ja die Zeit sich das anzugucken.“

Werner vermeldete noch kurz, dass er den Elfmeter gerne bekommen hätte, dann hatte er genug von der Diskussion: „Wie gesagt, diese Regel nervt mich einfach nur! Nächste Woche läuft es vielleicht andersherum und dann argumentiere ich genau in die andere Richtung. Lasst mich in Frieden damit!“

Historische Startelf des VfL Wolfsburg

Die Startaufstellung der Wölfe war historisch: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stand kein deutscher Spieler in der Startelf. Mit Maximilian Arnold wurde in der 57. Minute schließlich doch noch ein deutscher Akteur aufs Feld geschickt. Arnold kam für Mattias Svanberg in die Partie.

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Marvin Ducksch brachte Werder per traumhaftem Freistoß (7.) in Führung, auch dank einer aus seiner Sicht für ihn ideal platzierten Mauer.

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„Ich habe sofort die Mauer gesehen, das war schon ein kleines Geschenk für einen Rechtsfuß. Die stand gut für einen Rechtsfuß, ich hätte den Ball auch mit Wumms um die Mauer herumschießen können. Ich hatte das Gefühl, da war alles frei“, sagte Duksch nach der Partie.

Borré rettet Werder Bremen

Vaclav Cerny (37.) und Kevin Paredes (59.) drehten mit ihren Toren jedoch die Partie zugunsten von Wolfsburg. Der aus Frankfurt ausgeliehene Rafael Borré (65.) gelang schließlich der Ausgleich für die Bremer, die sich für eine starke Leistung nur teilweise belohnten.

Auch eine Schlussphase in Überzahl reichte nicht zum Sieg: Wolfsburgs Verteidiger Maxence Lacroix sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (88.).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)