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BVB-Aufreger: Jetzt spricht der Schiedsrichter - Jöllenbeck äußert sich im STAHLWERK Doppelpass

BVB-Aufreger: Jetzt spricht der Schiri

Beim Spiel zwischen dem FC Augsburg und Borussia Dortmund kommt es zu einem umstrittenen Einsatz des Videobeweises. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck erklärt im STAHLWERK Doppelpass, wie es dazu kam.
Lukas Podolski spricht im STAHLWERK Doppelpass über seine Zeit beim FC Bayern und verrät, dass auch Borussia Dortmund Interesse hatte.
Beim Spiel zwischen dem FC Augsburg und Borussia Dortmund kommt es zu einem umstrittenen Einsatz des Videobeweises. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck erklärt im STAHLWERK Doppelpass, wie es dazu kam.

Diese Szene wurde im Nachgang viel diskutiert. Im Spiel zwischen dem FC Augsburg und Borussia Dortmund kam es kurz vor dem zwischenzeitlichen 1:0 für die Fuggerstädter zu einem Zweikampf zwischen Nico Schlotterbeck und Ermedin Demirovic. Dabei ging der BVB-Verteidiger zu Boden und der Augsburg-Stürmer brachte den Ball anschließend im Dortmunder Tor unter.

Für Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck war der Kontakt nach einer Überprüfung nicht genug, um das Tor abzuerkennen. Im STAHLWERK Doppelpass erklärte er, warum es überhaupt zu einer Überprüfung kam.

„Habe das Tor gegeben weil die Aktion für mich sauber war“

„Ich habe das Tor zunächst gegeben, weil ich es im Spiel als sauber bewertet habe. Ich habe dem VAR gesagt, dass ich den Armeinsatz gesehen habe, ihn aber als fußballtypisch ansehe und man es daher laufen lassen kann. Dennoch kam es dann aber zu einer Überprüfung“, erklärte der 36-Jährige

Er ergänzte: „Die Überprüfung hat dann gefühlsmäßig sehr lange gedauert und der VAR sagte mir, dass ich mir die Szene lieber nochmal anschauen sollte. Es gab nämlich noch einen Kontakt am Fuß, den ich so nicht gesehen habe“.

Daher sei er hellhörig geworden und wollte sich die Szene lieber nochmal anschauen, um sicherzugehen, dass seine Entscheidung richtig war.

Gäste stimmen der Entscheidung des Schiedsrichter zu

Dass der Unparteiische nach kurzer Überprüfung bei seiner ursprünglichen Entscheidung geblieben ist, befand unter anderem Lukas Podolski als die einzig richtige an. Es sei „ein ganz normaler Zweikampf, den man als Zuschauer auch sehen will, gewesen. Wenn man das abpfeift, brauchen wir kein Fußball mehr zu spielen“, meinte der Weltmeister von 2014 im Doppelpass.