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Jens Lehmann vor Gericht: Das sagt er zum Kettensägen-Eklat

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Jens Lehmann vor Gericht: Das sagt er zum Kettensägen-Eklat

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Kettensäge-Eklat? Lehmann spricht

Weil er Eigentum seines Nachbarn mit einer Kettensäge beschädigt haben soll, muss sich Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann vor Gericht verantworten.
Weil er Eigentum seines Nachbarn mit einer Kettensäge beschädigt haben soll, muss sich Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann vor Gericht verantworten.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Vor dem Amtsgericht Starnberg hat am Freitag ein Prozess gegen Jens Lehmann begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem früheren Fußball-Nationaltorwart unter anderem vor, im Sommer 2022 einen Dachbalken in der Garage seines Nachbarn mit einer Kettensäge zersägt zu haben. Der 54-Jährige soll überdies das Kabel einer Überwachungskamera abgetrennt haben.

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Laut Anklageschrift war der mutmaßlichen Tat ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit vorausgegangen. Hintergrund offenbar: Die Garage des Nachbarn soll Lehmann den Blick auf den Starnberger See versperrt haben.

Für den Prozess gegen Lehmann sind unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung zwei Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte kurz vor Weihnachten am 22. Dezember fallen. Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.

Lehmanns Anwalt Christoph Rückel wollte sich vor Beginn des Prozesses auf Anfrage nicht äußern, kündigte aber eine spätere Stellungnahme an.

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Lehmann: „Es tut mir leid. Es überrascht mich auch“

Wie die Bild berichtete, erklärte Lehmann dazu dann im Gerichtssaal: „Es tut mir leid. Es überrascht mich auch.“ Die Staatsanwaltschaft habe „den Streit zunächst als belanglos abgetan damals“, dann aber „entschieden, das größer aufzuziehen“.

Lehmann verwies dem Bild-Bericht zufolge in diesem Zusammenhang auch darauf, eine bekannte Person zu sein - und fügte an, die Behauptungen gegen ihn träfen nicht ganz zu: „Es geht nicht um den Seeblick. Der ist nicht beeinträchtigt.“

Zu dem Nachbarn habe er ein „sehr gutes Verhältnis“. Es sei ebenso wenig richtig, dass er widerrechtlich dessen Grundstück betreten habe. Der betagte Senior habe ihn vielmehr häufig Hecken schneiden lassen auf dessen Grundstück. „Mit 92 Jahren war er dazu nicht in der Lage“, wird Lehmann zitiert.

Darum geht es im Prozess gegen Lehmann

Im Sommer, nachdem Anklage gegen ihn erhoben worden war, hatte der Ex-DFB-Keeper auf Instagram geschrieben: „Die gegen mich erhobenen Vorwürfe treffen so nicht zu.“

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„Der Schaden ist wie immer die enorme Rufschädigung und die Missachtung der Privatsphäre“, so der 54-Jährige damals weiter.