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Rani Khedira: "Wir haben geglaubt, dass wir zu gut sind"

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Rani Khedira: "Wir haben geglaubt, dass wir zu gut sind"

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Khedira: „Kraftraum auf einmal voll“

Rani Khedira steht nach seiner Wadenverletzung und Rotsperre vor dem Bundesliga-Comeback. Der 29-Jährige, der wie seine Kollegen eine äußerst unbefriedigende Saison durchlebt, sieht die Entwicklung von Union Berlin kritisch.
Die in der Krise steckenden Berliner haben ein schweres Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München vor sich. Für Nenad Bjelica wird es, das Bundesligadebüt als Übungsleiter bei Union Berlin
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Noch zum Saisonstart haben zwei 4:1-Erfolge gegen den FSV Mainz 05 und Darmstadt 98 noch voll darauf hingedeutet, dass die Eisernen ihre tolle Vorsaison bestätigen könnten. Es folgte jedoch der böse Absturz mit neun Bundesliga-Niederlagen am Stück. Erst beim Match gegen Augsburg (1:1) konnte Union die Horror-Serie stoppen.

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Rani Khedira hat mögliche Gründe für die Krise ausgemacht. „Vielleicht haben wir geglaubt, dass wir zu gut sind, weil wir in den letzten Jahren so erfolgreich waren“, kritisierte er sich und seine Kollegen im Rahmen einer Medienrunde. „Aber die Saison fängt bei null an. Wenn wir nicht tagtäglich an die Grenze gehen, dann sind wir einfach keine Top-Mannschaft“, führte er weiter aus und fällte damit ein knallhartes, aber auch offensichtliches Urteil.

Khedira: „Jeder hatte gefühlt seine eigene Idee“

Der 29-Jährige bilanzierte zudem, dass dem Team durch viele Verletzungen und dem Transfer-Sommer etwas abhanden gekommen sei. „Jeder hatte gefühlt seine eigene Idee auf dem Feld. Nicht jeder hat das gemacht, was Union stark gemacht hat“, kritisierte er.

Khedira setzt nun darauf, dass durch den Trainer-Wechsel zu Nenad Bjelica der Wille und die Erfolge zurückkehren und sieht bereits positive Ansätze. „Das fängt schon mit den neuen Übungsformen an, dass da Dinge provoziert werden. Jeder sucht seine Chance, jeder fängt bei null an. Das sieht man an dem Kraftraum, der auf einmal voll ist“, erkennt der Mittelfeldspieler bereits Veränderungen.

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Für Union Berlin gilt es am Samstag beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr), die Rote Laterne abzugeben. Mit an Bord dürfte dann auch wieder Khedira sein, der schon zuletzt in der Champions League gegen Braga (1:1) von Beginn an auf dem Platz stand.