Zwei Tage vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim (am Sonntag um 17.30 Uhr im LIVETICKER) hat Erdin Terzic mit seinen Aussagen in Richtung zweier Trainer-Kollegen aufhorchen lassen.
Bundesliga: "Respektlos!" Dortmund-Trainer sauer über Bayern-Frage
„Respektlos!“ Frage verärgert Terzic
So bezog der Coach von Borussia Dortmund Stellung zu den Aussagen von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der eine mangelnde Mentalität im DFB-Team sieht. „Ich habe die Spiele gegen Österreich und die Türkei gesehen. Das hat mich an unsere Spiele erinnert, zum Beispiel an das Spiel gegen Stuttgart. Wir versuchen jeden Tag, den Fußball zu erklären, aber daran sieht man, dass das manchmal gar nicht so leicht ist“, schilderte der Trainer von Borussia Dortmund auf der Pressekonferenz.
Dabei nahm Terzic aber auch seine Spieler, die von Nagelsmann öffentlich angezählt worden waren, in Schutz. „Wir mussten uns jahrelang die Frage nach der Mentalität stellen lassen, haben neidisch nach München geschaut. Gegen Österreich sahen aber auch Kimmich, Goretzka oder Sané aus wie wir gegen Stuttgart“, meinte er und erwähnte zudem auch die Leverkusen-Spieler wie Florian Wirtz, die ebenfalls im Kader standen.
Bayern-Frage bringt Terzic auf die Palme
Trotz der Kritik sieht sich Terzic aber in der Pflicht, „unsere Spieler wieder zu Top-Leistungen zu bringen. Wir müssen aus den guten Momenten viele Momente machen, dann wird auch die deutsche Nationalmannschaft profitieren.“
Eine andere Frage brachte Terzic derweil mächtig auf die Palme. „Ich finde es unpassend und respektlos, so eine Frage an einer Spieltags-PK zu stellen“, antwortete einem Journalisten, der seine Einschätzung zum Aus von Thomas Tuchel beim FC Bayern wissen wollte, und ergänzte: „Dazu möchte ich nichts sagen.“
Stattdessen wollte er sich lieber mit den eigenen Sorgen beschäftigen. „Wir stehen nicht da, wo wir gehen stehen wollen. Das liegt zum einen an uns und zum anderen an der herausragenden Saison, die Leverkusen spielt. Wenn man die Jahrestabelle von diesem und letztem Jahr anschaut, sind die Leverkusener nicht weit weg. Aber die Art und Weise, wie sie auftreten, da sind sie uns voraus“, betonte der BVB-Trainer.