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FC Bayern: Müller mit doppelbödigem Kompliment für Leverkusen

Müller mit kurioser Botschaft

Thomas Müller bekundet im TV-Interview nach dem Gladbach-Spiel seinen Respekt vor Tabellenführer Leverkusen auf unorthodoxe Weise. Ein launiges Zwiegespräch mit dem Reporter entwickelt sich.
Am letzten Tag des Trainingslagers des FC Bayern an der Algarve in Portugal hat Thomas Müller viel Spaß mit einem Boxsack.
Thomas Müller bekundet im TV-Interview nach dem Gladbach-Spiel seinen Respekt vor Tabellenführer Leverkusen auf unorthodoxe Weise. Ein launiges Zwiegespräch mit dem Reporter entwickelt sich.

Bayern-Denkmal Thomas Müller blickt mit Respekt auf den nahenden Bundesliga-Gipfel bei Bayer Leverkusen - und bekundet das auf etwas ausgefallene Weise.

Im Anschluss an den 3:1-Arbeitssieg des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach - bei dem Müller an zwei Toren beteiligt war hat der Offensiv-Routinier das TV-Interview nach dem Spiel von sich aus auf das Spitzenspiel kommende Woche gelenkt und der Werkself ein unorthodoxes Kompliment gemacht. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Thomas Müller macht Leverkusen ausgefallenes Kompliment

„Noch was anderes: Kompliment an Leverkusen“, merkte Müller nach seinem 500. Pflichtspiel-Sieg mit Bayern im Gespräch mit Sky-Reporter Patrick Wasserziehr an: „Ich habe selten die Südkurve Leverkusen in ihren Skandierungen - oder wie man das sagt - erwähnen hören. Normalerweise ist Leverkusen ja nicht so auf der Traditionsklub-Landkarte existent, dass es Beschimpfungen gibt zwischen den Fanlagern.“

Nun allerdings hat Müller vernommen, dass die Bayern-Fans hörbar heiß drauf sind, es dem von Ex-Bayern-Star Xabi Alonso trainiertem Tabellenführer zu zeigen: „Jetzt ist das Spiel nächste Woche unseren Fans scheinbar wichtig. Das müssen wir verinnerlichen. Ich glaube, wir sind auf dem Weg, nächste Woche einen Auswärtssieg schaffen zu können, dem Gefühl will ich nachjagen.“

Müller und Wasserziehr mit launigem Schlagabtausch

Müller und Reporter-Veteran Wasserziehr lieferten sich einen launigen kleinen Schlagabtausch. Wasserziehrs Frage, ob Müller auch in Leverkusen in Thomas Tuchels Startelf stehen würde, beantwortete Müller lachend und entwaffnend: „Ich würd mich aufstellen!“ - Wasserziehrs Antwort: „Ich auch.“

Eine weitere Kabbelei gab es dann noch, als es um Müllers 500-Siege-Meilenstein ging. Müller merkte in diesem Zusammenhang an, dass er im Lauf seiner langen Karriere eigentlich „zu wenig Spiele“ bestritten hätte. Auf Wasserziehrs Nachfrage, worauf er damit denn anspiele, stellte Müller klar: „Du hast immer den Anspruch, mehr Spiele zu machen in deiner Karriere, aber das war mehr ein Flachs.“

Augenzwinkernd ergänzte der 34-Jährige dann noch: „Ich weiß, wo deine Frage drauf hinzielt. War auch ein guter Versuch. Mache es auf dem Feld ja auch so, dass ich versuche, dem Gegner eine Chance zu geben einen Fehler zu machen. Nehme ich dir nicht krumm.“

Wasserziehr gab sich darauf geschlagen und griff Müllers Vergleich auf: „Da war mein Laufweg jetzt umsonst.“