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FC Bayern: Neuer gibt Einblicke in sein Seelenleben - "Verdränge das bis zum Abpfiff..."

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FC Bayern: Neuer gibt Einblicke in sein Seelenleben - "Verdränge das bis zum Abpfiff..."

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Kuriose Neuer-Enthüllung

Manuel Neuer gibt in einem Interview Einblicke in sein Seelenleben als Torwart und verrät, dass er sich seine Finger während der Spiele selbst einrenkt.
Mit einer sensationellen Parade verhindert Manuel Neuer den Ausgleich im Spiel gegen RB Leipzig - und erntet anschließend größtes Lob von höchster Stelle.
SPORT1
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von SPORT1

Spannende Aussagen von Manuel Neuer im Mitgliedermagazin „51″ des FC Bayern. In einem Doppelinterview mit Keeper-Legende Sepp Maier hat der 37-Jährige Einblicke in das Torwart-Dasein gegeben.

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Genau wie Maier, der während seiner aktiven Zeit häufig mit Kapselbeschwerden zu tun hatte und sich die Finger während einer Partie selbst lang zog, bis es laut geknackt hat, hat auch Neuer damit zu tun.

„Klar! Wir haben zwar mehr Physiotherapeuten als noch zu deiner Zeit - aber das Problem mit den Kapseln kenne ich und renke mir die Finger während des Spiels auch mal selbst ein. Es muss ja schnell gehen“, so der zweimalige Champions-League-Sieger.

Neuer verriet einen weiteren Trick: „Was ich bei Regen manchmal zusätzlich mache, ist, noch ein bisschen Vaseline auf den Handschuhen zu verteilen, das gibt bei schwierigen Bedingungen noch ein bisschen Extra-Grip.“

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Neuer verdrängt Fehler während des Spiels

Zwar wird Maier am Mittwoch bereits 80 Jahre alt, dennoch ist Neuer davon überzeugt, dass der ehemalige Sportler auch in der heutigen Zeit noch mithalten könnte.

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„Sepp würde auch ideal in die heutige Zeit passen und wäre ein Weltklasse-Torwart, weil er immer an Fortschritt gedacht hat, ans Mitspielen und Rauslaufen“, sagte Neuer.

Dass es beim Torwartspiel neben den körperlichen Fähigkeiten vor allem auf die mentale Stärke ankommt, ist kein Geheimnis. Wie aber umgehen mit Gegentoren und eigenen Fehlern? Auch dazu hat der Bayern-Keeper Stellung bezogen.

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Neuer: Das habe ich für mich gelernt

„Es ist menschlich, dass man sich da einen Schutz aufbaut, das geht mir selbst auch manchmal so. Aber ich habe für mich gelernt, dass ich den Kopf schneller frei bekomme, wenn ich offen darüber spreche, mir auch mal selbst einen Fehler eingestehe. Dann geht es weiter“, sagte der Schlussmann.

„Während eines Spiels habe ich mir allerdings angewöhnt, dass ich einen Fehler, der zu einem Gegentor geführt hat, zunächst komplett ausblende und mir einrede, dass es immer noch 0:0 steht. Ich verdränge das bis zum Abpfiff und lasse so keine Selbstzweifel aufkommen.“

In der laufenden Saison stand Neuer nach seinem auskurierten Unterschenkelbruch wettbewerbsübergreifend in 20 Spielen auf dem Feld und musste dabei 23 Gegentore hinnehmen.