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Kovac kämpferisch: "Die Mannschaft funktioniert"

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Kovac kämpferisch: "Die Mannschaft funktioniert"

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„Kovac raus“: VfL-Trainer kämpferisch

Niko Kovac steckt mit dem VfL Wolfsburg in einer Ergebniskrise. Seine Mannschaft lobte der Trainer für den Auftritt bei Union Berlin.
Nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie wird es eng für Wolfsburgs Trainer Niko Kovac. Die VfL-Fans bekunden nach dem 0:1 bei Union Berlin ihren Unmut.
. SID
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von SID

Die „Kovac raus“-Rufe aus dem Fanblock hatte Niko Kovac nicht gehört. Die Unmutsäußerungen des Anhangs des VfL Wolfsburg nahm der Cheftrainer der schwächelnden Wölfe auf Nachfrage dennoch zur Kenntnis.

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"Wir arbeiten mit der Mannschaft gut zusammen. Alles andere, was jemand sagt oder schreibt, kann ich nicht beeinflussen", sagte Kovac nach dem 0:1 (0:1) bei Union Berlin: "Ich kann nur beeinflussen, was wir in der Woche machen. Dafür kann ich zur Verantwortung gezogen werden."

Noch ist Kovac im Amt, seine Position ist vor dem schweren Heimspiel gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) aber zumindest geschwächt. Der VfL wartet 2024 weiter auf den ersten Sieg. In den vergangenen sechs Ligaspielen blieb Wolfsburg sieglos, nach der Niederlage in Berlin rutschte das Team auf den zwölften Platz ab - zu wenig für die Ambitionen des Klubs.

„Die Mannschaft funktioniert“

Für Kovac ist der Absturz nicht auf spielerische Defizite zurückzuführen. "Das einzige Argument, das wir im Moment nicht haben, sind die Punkte. Alles andere müssen wir nicht diskutieren", sagte Kovac: "Die Mannschaft funktioniert, die Mannschaft ist fleißig."

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Das galt auch in Berlin. "Ich glaube, dass wir über 90 Fußballminuten die klar bessere Mannschaft waren. Wir haben das Ding dominiert im Auswärtsspiel an der Alten Försterei, das ist nicht immer selbstverständlich", sagte Kovac: "Die Art und Weise, wie die Mannschaft Fußball gespielt hat, war 1a. Leidenschaft, Intensität, Laufbereitschaft, Kampf - das war sehr gut." Auch die Unterbrechungen durch massive Fan-Proteste hätten dem Team "nichts angetan. Wir haben Chancen kreiert, wir hätten dieses Spiel niemals verlieren dürfen."

Der Frust bei Kovac war groß - vor allem über das Zustandekommen des Gegentores. Abwehrspieler Moritz Jenz hatte bei der Ecke, nach der Danilho Doekhi das Tor des Tages erzielte (45.+25), wegen einer blutenden Nase gefehlt. "Ich mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf, aber ich mache dem Schiedsrichter den Vorwurf, dass der VAR nicht eingreift und sagt, dass der Spieler blutet, als hätte ihn ein LKW angefahren", sagte Kovac.