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Bayer Leverkusen: Meisterheld gibt kurioses Versteck-Interview

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Bayer Leverkusen: Meisterheld gibt kurioses Versteck-Interview

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Kurios: Bayer-Held versteckt sich

Er lehnt sich an den Reporter und versteckt sich vor seinen Mitspielern. Jeremie Frimpong gibt nach der gewonnenen Meisterschaft ein kurioses Interview.
Bayer Leverkusen feiert die erste Meisterschaft in der 120-jährigen Vereinsgeschichte. Der Jubel kennt auf dem Rasen, auf den Tribünen und auf der Pressekonferenz keine Grenzen.
SPORT1
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von SPORT1
Er lehnt sich an den Reporter und versteckt sich vor seinen Mitspielern. Jeremie Frimpong gibt nach der gewonnenen Meisterschaft ein kurioses Interview.

Nach der Meisterschaft mit Bayer Leverkusen hat Jeremie Frimpong bei ESPN ein außergewöhnliches Interview gegeben. Eigentlich wollte er sich nur verstecken, aber Reporter Archie Rhind-Tutt brachte den Niederländer dann doch dazu, über die Meisterschaft zu sprechen.

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Schon der Einstieg in das Gespräch war besonders: Frimpong entschuldigte sich heiser für seinen Biergeruch und erklärte, dass er gejagt werde, um mit Bier übergossen zu werden.

„Der Trainer hat mich übergossen. Dann hat Tapsoba versucht, mich zu übergießen und ist auf der Suche nach mir“, offenbarte der Außenverteidiger. Auf der Flucht vor Tapsoba suchte Frimpong Schutz beim britischen Reporter. Er ergänzte: „Darum bin ich hier“.

Als Rhind-Tutt erzählte, dass Nathan Tella ihn als „Anzünder der Feierlichkeiten“ beschrieben hatte, zog Frimpong das ganze Team ins Boot und erklärte, dass alle Leverkusener feiern würden. Er gestand aber auch, dass er jemand sei, der der ganzen Mannschaft gute Laune schenke: „Ich gebe dem Team Energie, so ist meine Persönlichkeit“.

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Energiebündel Frimpong

Mit seiner energetischen Persönlichkeit ist Frimpong Teil eines starken Teams. Der Zusammenhalt der Leverkusener ist sichtlich zu spüren - so auch beim entscheidenden Spiel gegen Werder Bremen. Nach dem Teamgeist gefragt, erklärte Frimpong, dass vor dem Spiel am Sonntag keine Motivationsrede nötig gewesen war.

„Alle waren extra motiviert. Ich denke nicht mal, dass der Trainer eine Rede halten musste. Wir alle wussten, was wir tun müssen“, sagte der 23-Jährige. Dem ganzen Team sei die Bedeutung des Spiels bewusst gewesen.

„Wir haben den Job erledigt. Wir sind Meister“, freute sich Frimpong. Dafür lobte er vor allem Alonso: „Xabi hat Leverkusen verändert […] Er hat beeindruckende Arbeit geleistet“. Besonders gut gefiel dem Niederländer, dass ausgerechnet er Teil von der Mannschaft ist, die den Rekordmeister vom Thron stoßen konnte. Dies bezeichnete er als „Privileg“.

Komplimente an Reporter

Während des Gesprächs lehnte sich der Niederländer an der Schulter des Reporters. Für den hatte Frimpong auch ein paar nette Worte übrig: „Ich mag übrigens das Rosa, sehr schön. Du siehst sehr attraktiv aus.“ Er spielte auf die rosafarbene Jacke an, die der Journalist trug.

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Abschließend fragte Rhind-Tutt den Rechtsaußen noch, was man tun müsste, um das Leben so zu genießen, wie er es tue. „Hab einfach ein Lächeln auf den Lippen, hab einfach Spaß, liebe andere, verbreite positive Energie und dann ist das Leben gut“, sagte Frimpong. Zur Kamera gerichtet, verabschiedete er sich mit den Worten „Liebe, Liebe, Liebe“.

Jetzt lässt sich nur hoffen, dass Frimpong den Energieschub auch mit nach London nimmt. Am Donnerstagabend treffen die Leverkusener dort auf West Ham United im Rückspiel des Europa League-Viertelfinale (21.00 Uhr im LIVETICKER). Durch ein 2:0 im Hinspiel stehen die Chancen aufs Weiterkommen gut.