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Hasenhüttl-Sohn in Wolfsburg? Dutt sieht‘s auch kritisch - „Könnte Gefahren bergen“

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Hasenhüttl-Sohn in Wolfsburg? Dutt sieht‘s auch kritisch - „Könnte Gefahren bergen“

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Hasenhüttl? „Könnte Gefahren bergen“

Dass Ralph Hasenhüttl als neuer Coach beim VfL Wolfsburg seinen Sohn ins Trainerteam geholt hat, könnte laut Robin Dutt auch Nachteile nach sich ziehen. Im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 nennt der Routinier seine Gründe.
Ralph Hasenhüttl ist zurück in der Bundesliga. Der Trainer spricht über das erste Spiel zurück an der Seitenlinie in der Bundesliga.
SPORT1
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von SPORT1

Seinen Auftakt hätte sich Ralph Hasenhüttl kaum schöner vorstellen können. Mit einem 2:0 (1:0) bei Werder Bremen startete der neue Trainer beim VfL Wolfsburg erfolgreich in seine neue Mission.

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Und dabei spielte auch Sohn Patrick für ihn eine wichtige Rolle, wie Hasenhüttl zuvor betonte. „Ich bin sehr froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe“, so der neue Wölfe-Coach, dessen 26 Jahre alter Nachwuchs sein Trainerteam bereichert, nachdem Patrick Hasenhüttl kurz zuvor seine aktive Karriere beim Halleschen FC beendet hatte.

Eine Vater-Sohn-Konstellation, die Robin Dutt indes auch durchaus kritisch sieht: „Es könnte Gefahren bergen. Aber ich denke, dass Ralph seinen Sohn sehr gut einschätzen kann. Sein Sohn hat eine unglaublich schwierige Aufgabe. Als Assistenztrainer bist du ja auch die Verbindung zwischen Mannschaft und Cheftrainer“, sagte der frühere Bundesliga-Coach (SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und VfL Bochum) im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1.

„Sie müssen sich darauf verlassen können“

Dutt fügte an: „Das bedeutet: Er (Patrick Hasenhüttl, Anm. d. Red.) muss ein großes Vertrauensverhältnis zu den Spielern aufbauen - und die Spieler müssen ihm vertrauen, obwohl er der Sohn des Trainers ist. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass manche Dinge eben nicht weitergegeben werden. Und Ralph muss seinem Sohn zutrauen, dass er das splitten kann. Aber er hat so entschieden, weil er es seinem Sohn zutraut - und dann kann man das auch so akzeptieren, aber die Zeit wird es zeigen.“

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Hasenhüttl senior hatte die familiäre Personalentscheidung zuvor unter anderem mit diesen Worten gerechtfertigt: „Für mich war Patrick in meinem Leben der wichtigste Ansprechpartner, was Dinge im Fußball angeht. Es war immer auch sehr kritisch, wir haben uns nach jedem Spiel ausgetauscht, nach jedem Spiel Gedanken gemacht. Er ist taktisch auf einem Stand, auf dem ich in diesem Alter weit noch nicht gewesen bin.“