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Bayern-Umbruch? Hoeneß spricht über FCB-Baustellen

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Bayern-Umbruch? Hoeneß spricht über FCB-Baustellen

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Dieter Hoeneß nennt Bayern-Baustellen

Der FC Bayern München beendet eine enttäuschende Saison ohne Titel und sieht sich in der Sommerpause mit einigen Baustellen konfrontiert. Dieter Hoeneß benennt im STAHLWERK Doppelpass mögliche Stellschrauben.
Sebastian Hoeneß schreibt beim VfB Stuttgart eine Erfolgsgeschichte. Der Trainer ist heiß begehrt. Sein Vater Dieter Hoeneß plaudert im STAHLWERK Doppelpass ein spannendes Vertragsdetail aus.
SPORT1
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von SPORT1

Nach dem bitteren Aus im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid ist eine Sache nun endgültig bittere Gewissheit für die Verantwortlichen des FC Bayern München: Die Saison 2023/24 endet ohne einen einzigen Titel.

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Nicht nur auf der Trainerbank steht dem Rekordmeister in der Sommerpause somit ein erneuter Umbruch bevor. „Der FC Bayern wird an einigen Stellschrauben drehen müssen“, ist sich Ex-Bayern Profi Dieter Hoeneß im STAHLWERK Doppelpass sicher.

Die Verantwortlichen an der Säbener Straße müssten demnach vor allem am Kader für die kommende Spielzeit arbeiten, um für ein „bisschen Blutauffrischung“ zu sorgen. „Es muss wieder ein bisschen Dampf rein, denn er ist nicht mehr so da wie vorher“, erklärte Hoeneß.

Mit Blick auf die kommende Spielzeit müsse man vor allem „wieder eine klare Spielidee“ entwickeln und sich fragen, warum es in der laufenden Saison so viele Verletzte gegeben habe.

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Nouri über Flick: „Ein Menschenversteher“

Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die passende Nachfolge von Cheftrainer Thomas Tuchel, die sich nach einer Reihe an Absagen bereits einige Zeit hinauszögert. Für Hoeneß steht dabei im Vordergrund: „Der Trainer muss Spieler besser machen können.“

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Auf der Suche nach einem passenden Kandidaten lohne es sich laut Alexander Nouri, dem ehemaligen Trainer von Werder Bremen, auf die erfolgreiche Vergangenheit zu schauen. Auch eine mögliche Rückkehr von Hansi Flick zu Bayern München würde dementsprechend Sinn ergeben.

„Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes, Hansi Flick: Sie sind Menschenversteher und kamen über den Führungsaspekt. Sie haben die Selbstorganisation einer Mannschaft, die jede Mannschaft braucht, gefördert. Als Trainer gibst du den Rahmen vor, aber auf dem Platz hast du auch Spieler, die das Heft in die Hand nehmen und beständig am Limit stehen“, meinte Nouri.

Führungsetage in der Kritik

Doch die Verantwortung liege laut SPORT1-Experte Maik Franz nicht nur bei Trainer und Mannschaft. „Wir reden sehr viel über den Trainer, aber wofür stand der Bayern München in der Vergangenheit noch mehr? Man stand für eine starke Führung, aber dies in den vergangenen drei, vier Jahren nicht mehr so stark oder erkennbar“, kritisierte der Ex-Bundesliga-Profi.

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Franz weiter: „In München hat immer der Verein die Richtung vorgegeben. Es ist viel entscheidender, dass du in den Führungspositionen eine Kontinuität hast und konsequente Leute hast, die auch die Rückendeckung bekommen, Entscheidungen zu treffen. Nur so kann es am Ende erfolgreich sein.“

Laut Hoeneß sei der FC Bayern jedoch durchaus in der Lage die richtigen Schlüsse zu ziehen. „Es ist klar, dass es nicht die beste Saison ist, die der FC Bayern gespielt hat. Dennoch muss man aber auch die Kirche im Dorf lassen. Sie sind gerade unglücklich aus der Champions League im Halbfinale ausgeschieden. Dass der FC Bayern es aber besser kann, ist bekannt“, folgerte Hoeneß.

International herrsche „mit Vereinen, bei den das Geld aus dem Boden rauskommt, also Öl und Gas“ allerdings eine Konkurrenzsituation vor, bei der „der FC Bayern nicht mithalten“ könne.