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Süle? "Sonst wird das nichts mehr beim BVB"

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Süle? "Sonst wird das nichts mehr beim BVB"

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Süle? „Qualitativ stärkster Innenverteidiger“

Der Trainer-Knall in Dortmund schafft Gewissheit - einige BVB-Spieler können den Wechsel wohl kaum erwarten, andere müssen um ihren Platz im Team zittern.
Im fenster.com EM Doppelpass kritisiert SPORT1 Experte Peter Neururer den neuen Trainer von Borussia Dortmund, Nuri Sahin.
SPORT1
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von SPORT1
Der Trainer-Knall in Dortmund schafft Gewissheit - einige BVB-Spieler können den Wechsel wohl kaum erwarten, andere müssen um ihren Platz im Team zittern.

Neuer Trainer, neue Chance! Zumindest ein paar BVB-Spieler dürften sich über den Wechsel an der Seitenlinie freuen. Die Kritik, auch aus Mannschaftskreisen, wurde immer lauter, skeptische Stimmen verstummten auch nach dem Einzug in Champions-League-Finale nie.

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Fakt ist: Nuri Sahin ist neuer Trainer von Borussia Dortmund und wird nun versuchen, seine Spielidee durchzubringen. Vermutlich auch auf Kosten einiger Leistungsträger.

BVB-Coach Sahin will BVB-DNA zurückbringen

„Ich möchte, dass der Fußball mit der Stadt zusammenpasst“, verkündete Sahin bei seiner Vorstellung als neuer Cheftrainer: „Wir wollen aktiv sein. Wir wollen den Ball haben.“

Für SPORT1-Reporter Manni Sedlbauer ist in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Dortmund-Woche“ klar: „Sahin will wieder ein Stück weit BVB-DNA zurückbringen. Ich glaube, dass wir in Zukunft wieder häufiger ein 4:3 als ein 1:0 sehen werden. Das ist sein Verständnis von Fußball. Offensiv und begeisternd.“

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Doch mit welchem Personal? Wer kann sich unter Sahin in den Vordergrund spielen, wer fällt hinten runter?

Muss BVB-Kapitän Can um Stammplatz zittern?

BVB-Reporter Oliver Müller sieht Kapitän Emre Can als Wackelkandidaten: „Es wird viel von den Transfers abhängen. Sollten sie aber einen Sechser verpflichten, könnte es schwer für Can werden.“ Vor allem, wenn er „wie Can Holding-Six-Qualitäten mitbringt“, meint Müller.

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Diese Eigenschaften machen den BVB-Kapitän nämlich fast einzigartig in der aktuellen Mannschaft und sie sind auch ein Grund dafür, dass ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Nationalmannschaft nachnominiert hatte.

Sowohl Marcel Sabitzer als auch Julian Brandt, wenn er denn auf dieser Position eingesetzt wurde, interpretieren diese Rolle ein Stück offensiver. „Can profitierte enorm von Terzic. Er hat ihn im Sommer fast im Alleingang zum Kapitän gemacht“, meint Sedlbauer.

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Für die beiden Podcaster ist klar: Sollte der BVB ein Kaliber wie Edson Álvarez verpflichten, den Dortmund schon gerne im Sommer geholt hätte, könnte es eng für Can werden.

Emre Can (l.) und Niklas Süle könnten beim BVB in der kommenden Saison einen schweren Stand haben
Emre Can (l.) und Niklas Süle könnten beim BVB in der kommenden Saison einen schweren Stand haben

Chance oder Risiko für Süle und Moukoko?

Anders sieht die Situation bei Youssoufa Moukoko und Niklas Süle aus. Beide haben in der abgelaufenen Saison unter Terzic höchstens eine Nebenrolle gespielt. Während Süle in seiner Karriere sein Potenzial schon unter Beweis stellen, zuletzt aber nicht im Ansatz daran anknüpfen konnte, wartet Moukoko noch immer auf seinen finalen Durchbruch.

Während Sedlbauer für beide Spieler die „letzte, aber sehr große Chance beim BVB“ sieht, meint Müller: „Da muss ich widersprechen. Ich sehe deren Zukunft und Einsatzzeiten trainerunabhängig.“ Und weiter: „Terzic hatte immer einen engen Draht zu Moukoko, hat ihn oft stark geredet, ihn gestreichelt. Und Süle hat es selbst in der Hand.“

Auf dem Papier ist der 28-Jährige durch den Abgang von Mats Hummels, Innenverteidiger Nummer zwei. „Er muss trotzdem eine 180-Grad-Wende hinbekommen. Sonst wird das nichts mehr beim BVB“, schätzt Sedlbauer.

Müller outet sich als Süle-Fan und schwärmt: „Wir müssen nicht über die Qualitäten eines Niklas Süle sprechen. Qualitativ ist er der stärkste deutsche Innenverteidiger. Stärker als Rüdiger und Tah.“ Der BVB-Reporter hebt Süles „Auge, Zweikampfstärke, Kopfballspiel und seine Fähigkeiten am Ball“ hervor, schiebt aber direkt hinterher: „Er zeigt es nur eben nicht.“

Klar ist für beide: Süle muss sich, egal wer an der Seitenlinie steht, extrem steigern. Ob der Ex-Bayern-Profi wieder in die Spur findet, wird vor allem auch vom neuen BVB-Coach Nuri Sahin abhängen.