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„Zu viele Leute haben mitgemischt“- Star-Berater Zahavi über Bayern-Verhandlungen

Bayern? „Zu viele Leute mitgemischt“

Spielerberater Pini Zahavi hat aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei auch verraten, wie die Verhandlungen zwischen ihm und dem FC Bayern abliefen.
Nach seiner Attacke gegen Alaba-Berater Pini Zahavi legt Uli Hoeneß gegen die Branche nach. Der Ehrenpräsident des FC Bayern wünscht sich zudem mehr Proaktivität der Spieler.
Spielerberater Pini Zahavi hat aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei auch verraten, wie die Verhandlungen zwischen ihm und dem FC Bayern abliefen.

Als seinerzeit der Poker mit David Alaba stockte, wurde Pini Zahavi wurde einst von Uli Hoeneß als „Piranha“ bezeichnet. Nun hat der Spielerberater über die Verhandlungen mit den Münchnern gesprochen - und bringt ein interessantes Beispiel.

„Nicht unbedingt hilfreich“

Barcelona wird von über 100.000 Mitgliedern mitbestimmt. Der Klub ist sehr demokratisch. Das ist im Fußball nicht unbedingt hilfreich, da braucht es im besten Fall eine Person, die die Verantwortung trägt“, erklärte Zahavi im Interview mit der Welt am Sonntag.

Der 82-Jährige schlug den Bogen zum deutschen Rekordmeister: „Das war meiner Meinung nach auch beim FC Bayern ein Problem, bei den Verhandlungen der Verträge von David Alaba oder dem Abgang von Robert Lewandowski: Zu viele Leute haben mitgemischt, zu viele unterschiedliche Stimmen gesprochen.“

Alaba spielt mittlerweile bei Real Madrid, der Österreicher ging im Sommer 2021 ablösefrei. Lewandowski folgte ein Jahr später, der Pole wechselte für 45 Millionen Euro zum FC Barcelona.