Pikante neue Entwicklung um Joshua Kimmich: Eine Enthüllung um einen angeblichen prominenten Konkurrenten im Vertragspoker um den DFB-Kapitän wirbelt Staub auf.
Brisante Kimmich-Enthüllung: Klare Reaktion folgt prompt
Kimmich-Enthüllung: Spanier reagieren
Wie die Bild berichtet, soll Real Madrid mit dem Schlüsselspieler des Rekordmeisters in Kontakt getreten sein - und Real umgekehrt die bevorzugte Option Kimmichs im Fall eines Abgangs darstellen. Bemerkenswert schnell folgte allerdings ein Dementi aus Spanien.
Kaum eine Stunde später nach dem ursprünglichen Bericht ging bei der Marca aus Madrid - traditionell eng mit Real verflochten - eine Meldung mit völlig anderem Sachstand online: Real widerspreche der Darstellung und habe keinerlei Interesse an einer Verpflichtung von Kimmich, so Marca. Demnach soll es aktuell auch keinen Kontakt geben.
Kimmich zögert - und schlägt Alarm
Gerüchte um den DFB-Star und den spanischen Topklub kursierten in den vergangenen Monaten immer mal wieder, wirklich konkret wurde es bisher aber nie.
Fakt ist: Kimmich steht nur noch bis zum Ende der Saison in München unter Vertrag und darf daher mit interessierten Klubs frei verhandeln. Entscheidet er sich für einen Wechsel, müsste Bayern einen ablösefreien Abgang akzeptieren.
Der 29 Jahre alte Kimmich wird öffentlich seit geraumer Zeit von den Bayern-Bossen umworben. Die Vorstände um Max Eberl betonten immer wieder, dass der DFB-Kapitän zu einem Gesicht des Vereins werden solle. Doch Kimmich, der nach wie vor ohne Spielerberater auskommt, zögert.
Dem Mittelfeldspieler geht es erklärtermaßen vor allem um die sportliche Perspektive seines Arbeitgebers - ob es Bayern ist oder ein potenziell neuer Arbeitgeber. Er will abwarten, wie sich andere Leistungsträger mit offener Bayern-Zukunft entscheiden. Und wie groß die Chancen auf Titel in der Zukunft einzuschätzen sind.
Enthüllung zu pikantem Zeitpunkt
Pikant: Nur einen Tag vor dem Bild-Bericht sprach Kimmich dem FCB unter dem Eindruck der 0:3-Niederlage in Rotterdam den Status als internationale Spitzenmannschaft ab. Ein heikler Zeitpunkt, um kurz darauf Wechsel-Gedankenspiele in die Öffentlichkeit sickern zu lassen - wo immer der Ursprung des Gerüchts liegen mag.
Real Madrid steht in der Champions League als Tabellensechzehnter zwar nicht besser als die Münchner da (15.), gilt aber gemeinhin als Dauer-Favorit auf den Gewinn der Champions League. Die Spanier sind Rekordsieger in dem Wettbewerb, den Kimmich nur allzu gerne noch einmal gewinnen würde.
Der letzte Anlauf war in der vergangenen Saison ausgerechnet gegen die Königlichen gescheitert, Kimmich bekam die ganze Klasse des Weltklubs im Duell mit Vinicius Jr. selbst deutlich zu spüren.