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"Ich will gar nicht, dass Uli Hoeneß ruhig ist"

„Will gar nicht, dass Hoeneß ruhig ist“

Uli Hoeneß nimmt beim FC Bayern nach wie vor Einfluss auf Entscheidungen des Vereins. Präsident Herbert Hainer stört es nicht.
Unlängst hatte Uli Hoeneß dem FC Bayern München die Meisterschaft zugesagt - Vincent Kompany widerspricht dem Ehrenpräsident des Rekordmeisters nicht.
Uli Hoeneß nimmt beim FC Bayern nach wie vor Einfluss auf Entscheidungen des Vereins. Präsident Herbert Hainer stört es nicht.

Dass Uli Hoeneß auch nach seiner Zeit in einer aktiven Rolle beim FC Bayern nach wie vor eine starke Meinung zu allen Geschehnissen rund um den Verein hat, ist kein Geheimnis. Präsident Herbert Hainer habe aber kein Problem damit, dass Hoeneß immer noch regelmäßig seine Meinung äußert.

„Ach, ich will gar nicht, dass der Uli Hoeneß ruhig ist. Er hat ja aufgrund seiner einzigartigen Erfahrung was zu sagen, das ist ganz klar. Und wenn er was sagt, hört die Republik zu“, sagte Hainer in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen.

„Eines ist dabei immer klar: Bei allem, was er unternimmt und sagt, hat er stets das Wohl des FC Bayern im Sinn“, erklärte Hainer weiter. Dabei stehe Hoeneß Hainer nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.

Hainer und Hoeneß in ständigem Austausch

Die beiden seien in regelmäßigen Austausch über die aktuellen Entwicklungen im Klub. „Ich bin erst heute Vormittag wieder mit Uli Hoeneß zusammengesessen“, schilderte der 70-Jährige.

Hainer profitiere dabei vor allem von der Expertise der langjährigen Bayern-Bosse. Immerhin war der FC Bayern der erste Fußballklub, bei dem Hainer als Verantwortlicher anheuerte.

„Er und Rummenigge haben eine unheimliche Expertise im Fußball, von ihrem Rat und ihrer Erfahrung kann der Verein nur profitieren“, schwärmte Hainer von dem Duo, das dem FC Bayern lange vorstand.