Pascal Groß ist mit seiner ersten Saison bei Borussia Dortmund nicht zufrieden. „Ich habe mir persönlich schon mehr für diese Saison vorgenommen“, sagte der 33-Jährige bei der Talkrunde Brinkhoff’s Ballgeflüster.
Krise belastet BVB-Profi schwer: Pascal Groß lässt tief blicken
BVB-Star lässt tief blicken
Groß kam im vergangenen Sommer zum BVB, an sein Leistungslimit reicht er aber erst seit kurzem heran.
„Wir wollten als Mannschaft besser in der Bundesliga dastehen. Und ich wollte darauf einen größeren Einfluss haben“, gestand Groß ein. Es gebe definitiv Luft nach oben.
Groß nimmt sich Pleiten zu Herzen
Dass die Borussia den eigenen Ansprüchen gerade in der Liga derzeit häufig hinterherläuft, geht dem DFB-Star durchaus nahe.
„Ich schalte sehr schwer ab und nehme die Niederlagen und solche Phasen immer mit nach Hause“, erklärte der Mittelfeldspieler: „Ich hätte aber auch wenig Verständnis, wenn man sich damit nicht beschäftigen würde.“
Schließlich habe er mit dem Fußball sein Hobby zum Beruf gemacht: „Ich mache es aus Liebe und Leidenschaft, und dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“
Selbstvertrauen habe er nach dem jüngsten Formanstieg geschöpft, auch wenn er nicht in Euphorie verfallen will: „Ich habe das Gefühl schon öfters in dieser Saison gehabt, dass es jetzt besser wird.“
Dann „hauen wir den Gegner immer weg“
Der Druck und die Kritik in Krisenzeiten sei beim BVB „eine andere Hausnummer, als bei den Vereinen, bei denen ich vorher gespielt habe. Aber das muss man aushalten.“
Außergewöhnlich sei aber auch der Rückhalt der Fans - wie zuletzt beim Kantersieg über Union Berlin. „Die Aktion vor dem Spiel war extrem besonders. Schlotti kam beim Aufwärmen zu mir und meinte: ‚Die machen heute eine Choreo. Und wenn das so ist, hauen wir den Gegner immer weg'."
Das habe die BVB-Mannschaft „extrem gepusht. Und es ist in unserer Phase nicht selbstverständlich. Wir haben sie (die Fans, Anm.) schließlich zuletzt nicht verwöhnt.“