Wäre RB Leipzig Deutscher Meister geworden, wenn Ralf Rangnick im Juli 2019 den Klub nicht verlassen hätte? Diese These vertritt Rangnick selbst, wie er im Gespräch mit Bild TV verraten hat.
Rangnick überrascht mit steiler Meister-These
Rangnicks steile Meisterthese
Auf die entsprechende Frage antwortete der derzeitige Nationaltrainer Österreichs: „Ich glaube ja.“ Den Grund dafür nannte er gleich mit: „Weil ich glaube, weil man damals es verpasst hat, Erling Haaland zu verpflichten.“
Damit bezog sich Rangnick auf den Winter 2019, als der heutige Superstar von Manchester City noch für RB Salzburg gespielt hatte.
„Damals war (Mino, Anm. d. Red.) Raiola noch nicht der Berater von Erling Haaland. Man wusste als Einziger, es gibt eine Ausstiegsklausel im Winter für 20 Millionen“, führte Rangnick weiter aus: „Und obwohl er im ersten Halbjahr unter Marco Rose nur zweimal von Beginn an gespielt hat, wussten alle bei RB, dass er der beste von all den guten Spielern war, die man dort hatte.“
Rangnick: „Hätte man Haaland einen Fünfjahresvertrag gegeben ...“
„Wenn man damals Erling Haaland einen Fünfjahresvertag gegeben hätte, wäre man in der Folge einmal auf jeden Fall Deutscher Meiser geworden“, schloss der frühe Trainer und Funktionär von RB Leipzig seine These.
Es kam bekanntlich anders. Rangnick, bis Juli 2019 noch Coach in Leipzig, war mittlerweile als Head of Sport and Development Soccer der Red Bull GmbH nach Fuschl am See gewechselt.
Haaland wurde kein Fünfjahresvertrag in Leipzig angeboten, stattdessen zog Borussia Dortmund die Ausstiegsklausel über 20 Millionen Euro und verkaufte den Stürmerstar zweieinhalb Jahre später für das Dreifache an Manchester City.