Außergewöhnliches Statement von Kasper Hjulmand! Der Cheftrainer von Bayer Leverkusen hat auf seinem LinkedIn-Profil in einem Beitrag US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert, ohne den 79-Jährigen namentlich zu nennen.
Bundesliga-Coach kritisiert Trump
Bundesliga-Coach kritisiert Trump
„Frohes neues Jahr an alle. In einer verrückten und sich rasant verändernden Welt sind für manche politische Führer Wissen, internationale Strukturen, Dialog und der Respekt vor kulturellen Unterschieden zum Feind geworden“, formulierte der Däne.
„Für Menschen wie sie ist die Welt ein Jagdrevier. Doch es gibt einen anderen Weg.“ Eine Aussage, die Hjulmand mit dem Emoji der betenden Hände untermauerte.
Wie genau jener „andere Weg“ aussehen könnte, machte er im weiteren Verlauf seines Beitrags deutlich. „Ich hoffe auf mehr Menschlichkeit, Empathie und Liebe. Mehr Wissen und Verständnis. Mehr zuhören. Meine wärmsten Gedanken gelten dem wunderbaren grönländischen Volk“, schrieb er und fügte ein Herz und die grönländische Flagge hinzu.
Hjulmand sorgt sich um Grönland
Wie viele seiner dänischen Landsleute verfolgt auch der Bayer-Coach die Haltung des US-Präsidenten in Bezug auf Grönland voller Sorge. Dass ihn die Thematik beschäftigt und besorgt, hat aber auch noch einen anderen Grund.
Hjulmand ist mit der Grönländerin Maliina Abelsen liiert. Als Politikerin war die 49-Jährige einst Finanz- und Sozialministerin, dazu arbeitet sie erfolgreich als Managerin.
Grönlands Frau des Jahres 2014 war unter anderem von 2020 bis 2023 als UNICEF-Programmchefin für ihr Land zuständig.