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Bundesliga: Überraschung um Heidenheim-Keeper Müller

Vereinslegende degradiert

Kevin Müller steht am Samstag beim Heimspiel des 1. FC Heidenheim gegen den 1. FC Köln nicht im Kader. Der Schlussmann darf sich einen neuen Verein suchen.
Die Degradierung von Kevin Müller beim 1. FC Heidenheim sorgt bei den Fans für Unmut - kein Wunder, dass der Keeper Thema Nummer eins beim FCH-Fan-Fest ist.
Kevin Müller steht am Samstag beim Heimspiel des 1. FC Heidenheim gegen den 1. FC Köln nicht im Kader. Der Schlussmann darf sich einen neuen Verein suchen.

Die Heidenheimer Torwart-Legende Kevin Müller fehlt bei der Bundesliga-Partie gegen den 1. FC Köln (2:2) im Kader des FCH.

Durch die Maßnahme verdichten sich die Anzeichen für einen baldigen Abschied des 34-Jährigen, für den Frank Feller als neue Nummer zwei in den Kader rückte.

Müller nur noch Nummer drei

Bereits zu Beginn der Saison wurde Müller zur Nummer zwei hinter BVB-Leihgabe Diant Ramaj degradiert. Nun folgte eine weitere Rückstufung für die einstige Nummer Eins, die großen Anteil am Bundesliga-Aufstieg und am Klassenerhalt in der vergangenen Saison hatte.

Müller, der noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, darf Heidenheim noch im Winter verlassen. Als wahrscheinlichstes Ziel des Keepers gilt ein Wechsel in die USA.

„Wir sprechen mit den Verantwortlichen sehr offen über meine Zukunft. Wenn etwas kommen sollte, was für alle Beteiligten interessant sein könnte, werden wir das gemeinsam besprechen. Das heißt aber nicht, dass ich um alles in der Welt wegmöchte. Meine Familie und mich verbindet sehr viel mit Heidenheim“, hatte der Torhüter zuletzt in der Sport Bild gesagt.

Sanwald: „Wenn er gehen möchte, dann darf er gehen“

Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald öffnete Müller im Vorfeld des Spiels gegen Köln die Tür. „Es gibt keine konkreten Gespräche. Aber wenn er gehen möchte, dann darf er gehen“, betonte Sanwald bei Sky.

Der 34-Jährige war 2015 auf die Ostalb gewechselt und erlebte den Aufstieg Heidenheims in die Bundesliga sowie die Qualifikation zur Conference League hautnah mit. 330 Pflichtspiele absolvierte der Publikumsliebling für den FCH.