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FC Bayern: Was Boey zum Verhängnis wird

Darum will Bayern ihn loswerden

Sacha Boey steht beim FC Bayern vor dem Abschied. Einige Gründe dafür sind in der Vergangenheit zu suchen, aber vor allem ein Punkt wird dem Franzosen zum Verhängnis.
Sacha Boey steht beim FC Bayern schon länger auf dem Abstellgleis, nun soll Bewegung in die Personalie kommen. Im Podcast "Die Bayern-Woche" ordnet SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger einen möglichen Transfer ein.
Sacha Boey steht beim FC Bayern vor dem Abschied. Einige Gründe dafür sind in der Vergangenheit zu suchen, aber vor allem ein Punkt wird dem Franzosen zum Verhängnis.

Für Sacha Boey wird es beim FC Bayern langsam eng. Der Franzose spielte in den Planungen von Trainer Vincent Kompany zuletzt ohnehin eine untergeordnete Rolle, doch jüngst machte Sportvorstand Max Eberl sogar öffentlich klar, dass man Boey einen Abschied nahelegt.

„Wenn jetzt Hiroki Ito und Phonzie Davies zurück sind, haben wir Außenverteidiger en masse von sehr hoher Qualität“, sagte der Bayern-Boss am Dienstag, als er nach Boey gefragt wurde. Seine Schlussfolgerung: „Dann kann es für den einen oder anderen Spieler echt schwer werden. Dann macht es auch Sinn, wenn man sich Gedanken darüber macht, sich vielleicht zu verändern.“

Mittlerweile dürfte sich nicht mehr die Frage stellen, ob der Außenverteidiger den Klub verlässt, sondern wann. Die Münchner jedenfalls würden Boey am liebsten sofort abgeben. Seine Leistungen waren in der Vergangenheit nicht konstant genug, seine Zukunftsaussichten sind zudem auch deswegen schlecht, weil er nicht über die nötige Flexibilität verfügt. Der 25-Jährige bekleidet vor allem eine einzige Position: die des Rechtsverteidigers.

FC Bayern: Spezialist ohne Zukunft

„Die Bayern stehen schon seit Jahren auf flexible Spieler, die sie überall einsetzen können. Nur so kann man sich einen vergleichsweise kleinen Kader leisten“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die Bayern-Woche“.

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Das werde Boey jetzt zum Verhängnis. Der Insider erinnert daran, dass Kompany die Mannschaft zeitweise kräftig durchrotierte, nur um seinem Schützling den Lieblingsplatz in der Außenverteidigung zu ermöglichen. „Wenn du ein Spezialist bist und die Rolle nicht entsprechend ausfüllst, wird es eng“, so Kumberger weiter.

Sollten die Münchner Boey tatsächlich zeitnah transferieren können, wäre es das schnelle Ende eines Missverständnisses. Der Franzose kam einst im Januar 2024 für satte 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul, blieb aber stets ein Ergänzungsspieler – sowohl unter Thomas Tuchel als auch unter Kompany.

FC Bayern: Boeys Marktwert sinkt

Mittlerweile ist sein Marktwert laut transfermarkt.de auf 15 Millionen Euro gesunken. Das Urteil von Kumberger fällt entsprechend aus: „Letzten Endes ist das einer der größeren Transfer-Flops des FC Bayern der vergangenen Jahre. Eberls Aussagen sind die nächste Stufe der Abschiedsvorbereitungen.“

Die ganze Diskussion um Sacha Boey sowie alles zu den anderen aktuellen Brennpunkt-Themen rund um den FC Bayern hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger.

Übrigens: Sie können mit unserem „Bawofon“ aktiv an der Bayern-Woche teilnehmen! Schicken Sie uns per WhatsApp Ihre Sprachnachricht mit Fragen, Meinungen, Lob, Kritik und Anregungen an 0151 – 21 63 72 41. Die interessantesten Beiträge werden dann Teil der Sendung. Alle Infos dazu im Podcast.