Trainer Lukas Kwasniok hat sich trotz der anhaltenden Krise beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln weiter gelassen gezeigt.
"Lebe, liebe, lache": Kwasniok nimmt Krise weiter gelassen
Kwasniok nimmt Krise weiter gelassen
„Wir sind nicht super happy, dass es gerade so ist, wie es ist“, sagte der 44-Jährige vor dem richtungsweisenden Spiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky): „Aber wir werden auch einen Teufel tun und jetzt irgendwie hier schlecht gelaunt durch die Katakomben laufen“.
Kwasniok: „Lebe, liebe, lache“
Die acht Spiele in Serie ohne Sieg und das 1:3 am Mittwoch gegen den FC Bayern seien ausgeräumt. „Bei mir zu Hause stehen drei Wörter. Lebe, liebe, lache. Und das werde ich immer beherzigen. Es geht um die Gegenwart. Die Vergangenheit ist egal und die Zukunft ist noch nicht da“, sagte Kwasniok: „Und die Gegenwart ist, den Menschen wieder dieses Gefühl zu geben, dass wir voll auf dem Gaspedal sind. Ich kann nur gucken, dass wir Spiele gewinnen - und darauf habe ich einfach Bock.“
Nachdem Kwasniok im Duell mit dem deutschen Rekordmeister auf sechs Innenverteidiger hatte verzichten müssen, kehren am Samstag immerhin Stabilisator Eric Martel und Rav van den Berg nach ihren Sperren zurück. Bei Said El Mala stecke er mal wieder „in einem Dilemma“, sagte Kwasniok und stellte klar: „Mein Ziel ist es, das Bestmögliche für den Verein und den Jungen rauszuholen. Da werde ich mich auch in Zukunft relativ wenig von außen beeinflussen lassen.“
Der Vorsprung auf die Mainzer, die auf dem Relegationsrang stehen, beträgt fünf Punkte. „Seitdem Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Stabile Defensive, gutes Umschaltspiel. Sie sind schwer zu schlagen“, sagte Kwasniok: „Wir spielen drei der nächsten vier Spiele zu Hause. Das ist eine totale Chance, dieses Punktepolster auszubauen. Wir wollen morgen damit beginnen.“