RB Leipzig hat sich mit einem Erfolg zum Jahresstart in der Fußball-Bundesliga zurückgemeldet. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner setzte sich am Mittwochabend mit 2:0 (0:0) gegen den SC Freiburg durch. In der vergangenen Woche hatten die Sachsen aufgrund einer wetterbedingten Spielabsage noch pausieren müssen - nach etwas Anlaufzeit kam RB gegen die Breisgauer jedoch rechtzeitig wieder ins Rollen und behauptete nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte Platz drei.
Bundesliga: Leipzig hält Anschluss an BVB
Leipzig hält Anschluss an BVB
Willi Orban (53.) und Romulo (56.) trafen für die Leipziger, die sich mit zwei Niederlagen in die Weihnachtspause verabschiedet hatten. Durch den Erfolg gegen Freiburg hält RB mit 32 Punkten den Anschluss an den Tabellenzweiten Borussia Dortmund (36). Zudem haben die Sachsen noch ein Spiel in der Hinterhand, das Duell mit dem FC St. Pauli hatte in der vergangenen Woche aufgrund von Schneechaos nicht stattfinden können. Freiburg hält sich derweil mit 23 Zählern im Tabellenmittelfeld.
Orban und Romulo treffen
Seine Mannschaft habe gut auf den veränderten Rhythmus durch die Spielabsage reagiert, hatte RB-Coach Werner im Vorfeld erklärt. Sein Team sei „gut gerüstet für den Restart in diesem Jahr“. Dabei konnte Werner wieder auf den zuletzt verletzten DFB-Shootingstar Assan Ouedraogo setzen, der bei seinem Comeback nach einer Knieverletzung gleich in der Startelf stand. Torjäger Yan Diomande nahm nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup zunächst auf der Bank Platz.
Leipzig machte von Beginn an Druck, blieb im letzten Drittel jedoch immer wieder hängen. Auf der anderen Seite stellte der Kopfball von Maximilian Eggestein (20.) nach einem Freistoß für RB-Torhüter Peter Gulacsi kein Problem dar. In einer umkämpften Partie schenkten sich beide Teams nichts. Nicolas Seiwald scheiterte bei der bis dahin besten Leipziger Chance an Noah Atubolu (31.), auch beim nächsten Abschluss des Österreichs war der Freiburger Keeper zur Stelle (41.).
Nach einem insgesamt eher chancenarmen ersten Durchgang war auch die zweite Hälfte zunächst eher von kleineren Unterbrechungen geprägt. Doch dann folgte der Leipziger Standard-Doppelschlag: Nach einem Freistoß von Nationalspieler David Raum erlöste Orban die Gastgeber zunächst aus kurzer Distanz per Kopf, wenig später erhöhte Romulo nach einer Ecke.
Die Leipziger ließen nicht nach und Werner brachte in Diomande und Antonio Nusa, die für Tidiam Gomis und Ouedraogo kamen, neue Offensivpower (60.). Nusa, der zuletzt mit einer Sprunggelenksverletzung ausgefallen war, ließ sogleich seine Gegenspieler stehen und legte auf Christoph Baumgartner ab, der jedoch nur den Pfosten traf (67.). Auch in der Folge suchte Leipzig zunächst weiter den Weg nach vorne.