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Polanski vor emotionaler Rückkehr: "Müssten Stadion nach mir benennen"

Emotionale Rückkehr für Polanski

Eugen Polanski trifft mit seinen Fohlen auf Ex-Klub TSG Hoffenheim. Der Coach möchte bei der emotionalen Heimkehr aber vor allem die drei Punkte mitnehmen.
Haris Tabakovic bestätigt seine starke Form und legt 2026 mit einem Doppelpack gegen Augsburg los. Gladbach-Trainer Eugen Polanski sieht sogar noch Steigerungspotenzial bei seinem Stürmer.
Eugen Polanski trifft mit seinen Fohlen auf Ex-Klub TSG Hoffenheim. Der Coach möchte bei der emotionalen Heimkehr aber vor allem die drei Punkte mitnehmen.

Trainer Eugen Polanski blickt der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte mit Humor entgegen. „Eigentlich müssten sie ein Stadion nach mir benennen, so viel wie ich da geleistet habe“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach vor dem Spiel bei der TSG Hoffenheim am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky). Für die TSG hatte Polanski fünfeinhalb Jahre lang gespielt und dort 2018 seine Karriere beendet.

An seine Zeit im Kraichgau erinnert sich der 39-Jährige gern zurück, er hält noch immer Kontakt zu einigen Personen aus dem Umfeld. „Es ist schön, dass man die Leute da noch kennt und Kontakt hat“, sagte Polanski, „aber morgen zählt, dass ich Trainer von Borussia Mönchengladbach bin und erfolgreich nach Hause fahren will.“

Polanski blickt auf Zusammenarbeit mit Nagelsmann zurück

Polanski hatte in Sinsheim gespielt, als Julian Nagelsmann dort 2016 seine Karriere als Cheftrainer begann. Der heutige Bundestrainer beförderte ihn damals zum Kapitän. „So viele Möglichkeiten hatte Julian da auch nicht. Ich war, glaube ich, mit der einzige, der älter war als er“, scherzte Polanski und schickte lobende Worte hinterher.

Das Team habe „ab der ersten Ansprache“ schon gemerkt, „dass wir dem Mann folgen sollten. Es hat sich bewahrheitet. Er ist jetzt nicht zu Unrecht Bundestrainer. Also hat er wohl viel richtig gemacht.“