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Vor Derby: HSV verzichtet auf Kampfansagen

HSV verzichtet auf Kampfansagen

Das Hinspiel verlief einseitig zugunsten des FC St. Pauli. Vor dem Rückspiel sieht sich der HSV deutlich besser aufgestellt.
Beim der Partie des HSV gegen Borussia Mönchengladbach kommt es zu einer kuriosen Szene um einen Balljungen. Selbst der Schiedsrichter muss eingreifen.
Das Hinspiel verlief einseitig zugunsten des FC St. Pauli. Vor dem Rückspiel sieht sich der HSV deutlich besser aufgestellt.

Entwicklung nachweisen, Revanche nehmen, aber nicht mit markigen Sprüchen auffallen: Trainer Merlin Polzin vom Hamburger SV verzichtet vor dem Derby beim FC St. Pauli bewusst auf Kampfansagen an den ungeliebten Nachbarn.

„Ich halte ganz wenig davon, nach außen irgendwelche Parolen auszurufen“, sagte der 35-Jährige: „Wir wollen nicht reden, wir wollen liefern. Wir wollen uns nicht über Sprüche in den Medien, in den Zeitungen oder auf den Internetseiten definieren, sondern wir wollen uns darüber definieren, was am Freitag ab 20:30 Uhr stattfindet.“

Das Hinspiel verlor Polzin mit seinem Team klar unterlegen 0:2, mittlerweile haben die Rothosen den Kiezklub, der aktuell Tabellenletzter ist, aber hinter sich gelassen.

Polzin: „Andere HSV-Mannschaft als im Hinspiel“

„Ich bin fest davon überzeugt, dass es eine andere HSV-Mannschaft sein wird als im Hinspiel“, sagte Polzin: „Für uns wird es darum gehen, dass wir die Emotionen nutzen, dass sie uns beflügeln, dass sie uns helfen.“

Aus den vergangenen fünf Pflichtspielen am Millerntor hat der HSV allerdings nur einen Punkt geholt. Viermal setzte sich St. Pauli durch, das den Rückstand von fünf Punkten auf den direkten Konkurrenten nur allzu gern verkürzen würde.