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Schmidt: Thema Mentalität "ganz klar im Vordergrund"

Schmidt mit Mentalitäts-Appell

Der Heidenheimer Trainer fordert von seinem Team im Abstiegskampf die "alten" FCH-Tugenden.
Heidenheims Trainer Frank Schmidt
Heidenheims Trainer Frank Schmidt
© AFP/SID/THOMAS KIENZLE
Der Heidenheimer Trainer fordert von seinem Team im Abstiegskampf die "alten" FCH-Tugenden.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt appelliert im Abstiegskampf mit Nachdruck an die wichtigste FCH-Tugend: Mentalität! „Das Thema haben wir ganz klar in den Vordergrund gestellt. Es geht jetzt vor allen Dingen um eine Haltung. Wir müssen sofort da sein und wirklich alles für den Klassenerhalt tun. Wir müssen uns gegen die Widrigkeiten wehren und eine andere Körpersprache zeigen“, forderte Schmidt vor dem richtungweisenden Bundesliga-Duell am Samstag (15.30 Uhr) mit dem 1. FC Köln.

Man habe die Vorbereitung genutzt, führte das Trainer-Urgestein weiter aus, „um Intensität und Zweikampfverhalten zu trainieren - mit dem Wissen, dass jetzt gleich wichtige Spiele auf uns zukommen. Dies ist Chance und Risiko zugleich.“

Mit nur elf Punkten aus 15 Spielen ist der Klub von der Ostalb derzeit Vorletzter. Mit einem Sieg könnte der FCH aber auf zwei Punkte an Köln (11.) heranrücken. Danach folgen die Spiele gegen Mainz und Wolfsburg. Auch die sind laut Schmidt „immens wichtig“.

Dass sein Team auf Platz 17 stehe, sei „kein Zufall mehr, sondern das ist verdient. Aber wir können die Situation verbessern. Wir müssen jetzt als Mannschaft wirklich bedingungslos zusammenhalten. Das ist uns bisher nicht gelungen“, sagte der 52-Jährige. Deshalb habe er seinem Team beim Trainingsauftakt auch noch einmal „unmissverständlich klar gemacht, um was es für uns geht“.

Möglicherweise legt der FCH personell noch einmal nach, um auch im dritten Jahr die Liga zu halten. „Wir klopfen alle Optionen ab“, sagte Schmidt: „Die Mannschaft weiß, dass wir da Augen und Ohren offen halten.“