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Vergleich zu Neuer: Rückendeckung für SGE-Keeper Santos

Rückendeckung für SGE-Keeper Santos

Der Torhüter von Eintracht Frankfurt soll trotz seines Patzers in Stuttgart seinen Stammplatz behalten.
Mit seiner Aktion vor dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch den VfB Stuttgart sah Eintracht-Keeper Kaua Santos nicht gut aus. Sein Trainer Dino Toppmöller nimmt den Schlussmann in Schutz, zählt die Defensivarbeit seiner Mannschaft aber offen an.
Der Torhüter von Eintracht Frankfurt soll trotz seines Patzers in Stuttgart seinen Stammplatz behalten.

Trotz seines schwerwiegenden Patzers bei der 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart am Dienstag setzt Eintracht Frankfurt im Tor weiter auf Keeper Kaua Santos.

„Es gibt für mich keinen Zweifel“, sagte SGE-Torwarttrainer Jan Zimmermann in einer Medienrunde am Mittwoch. „Fehler gehören dazu“, führte der 40-Jährige aus, bei Torhütern seien sie meist „sehr gravierend.“ Es gehe jedoch um „die grundsätzliche Leistungsfähigkeit.“

Zimmermann erinnerte zudem an die Anfangsjahre von Manuel Neuer bei Schalke 04: „Er wurde gefeiert für eine mutige, moderne, neue Spielweise, dann kam die Delle.“

Zimmermann verteidigt Kaua Santos

Obwohl der spätere mehrmalige Welttorhüter in der Kritik gestanden habe, habe er durchgespielt. „Es ist unbestritten, dass seine Karriere nicht so schlecht verlaufen ist“, fügte Zimmermann hinzu.

Jungen Spielern müsse man „Fehler und Entwicklung zugestehen“, betonte der Torwarttrainer. Der 22-jährige Santos hatte zuletzt wieder das Vertrauen vor Konkurrent Michael Zetterer bekommen.

Beim Hinrunden-Abschluss der Bundesliga in Stuttgart ließ er jedoch einen scheinbar schon gefangenen Ball wieder fallen, Ermedin Demirovic nutzte den Patzer zum zwischenzeitlichen 1:1. Mit 36 Gegentreffern aus 17 Spielen stellt die SGE als Tabellensiebter die zweitschlechteste Defensive der Liga.