Bundesliga>

Bundesliga: Schweinsteiger als Co-Trainer beim FC Bayern? "Wäre reizvoll gewesen"

FCB-Job für Schweinsteiger abgelehnt

Tobias Schweinsteiger war im Sommer 2024 als möglicher Co-Trainer von Vincent Kompany beim FC Bayern im Gespräch. Den Job hätte sich der Bruder von Bastian Schweinsteiger sehr gut vorstellen können.
Der Bundesliga-Klassiker zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund steht an. Der Sieg ist das klare Ziel von Trainer Vincent Kompany.
Tobias Schweinsteiger war im Sommer 2024 als möglicher Co-Trainer von Vincent Kompany beim FC Bayern im Gespräch. Den Job hätte sich der Bruder von Bastian Schweinsteiger sehr gut vorstellen können.

Tobias Schweinsteiger hat verraten, dass er im Sommer 2024 beinahe Co-Trainer beim FC Bayern München geworden wäre. Mit Vincent Kompany kam ein neuer Cheftrainer zum deutschen Rekordmeister, der sich ein neues Trainerteam zusammenstellte.

Auch Tobias Schweinsteiger, Bruder von Bayern-Legende Bastian Schweinsteiger, war als möglicher Assistent des Belgiers im Gespräch. „Es gab schon das eine oder andere Telefonat. Über den Fußballlehrerlehrgang hatte Kompany aber schon Kontakt mit René Marić – und auch sein Trainerteam irgendwo schon im Kopf. Und da war ich nicht mit dabei. Das ist aber ein normaler und üblicher Vorgang. Damit hatte sich das für mich dann auch wieder erledigt", erzählte der heutige DAZN-Experte im Gespräch mit t-online.

Der Job beim FC Bayern wäre für Schweinsteiger zum damaligen Zeitpunkt „schon sehr reizvoll“ gewesen.

Schweinsteiger bekommt jeden Monat neue Trainer-Anfragen

Der 43-Jährige spielte früher aktiv für die Roten. Nach Stationen bei Unterhaching, Jahn Regensburg und der Amateurmannschaft des FC Bayern konzentrierte er sich aber verstärkt auf seine Trainerkarriere.

Mit der Nachwuchsabteilung des FC Bayern erlangte er 2017 den bisher letzten Meisterschaftstitel der U17. 2023 führte er als Cheftrainer den VfL Osnabrück zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Bis heute bekommt Schweinsteiger regelmäßig neue Trainer-Stellen angeboten, wie er verriet: „Ich bekomme immer wieder Anfragen, fast jeden Monat. Die habe ich mir angehört, sie analysiert, meist jedoch relativ schnell abgesagt.“

Grund dafür sei seine aktuelle Tätigkeit als Experte bei DAZN und sein zweites Standbein bei Gamecode, einem KI-Unternehmen. Außerdem wolle er die vielen Tage zu Hause bei seiner Familie nicht missen. „Aufgrund meiner anderen aktuellen Aufgaben sind eigentlich fast alle Trainer-Jobs im Moment nicht interessant für mich“, beantwortete er die Trainerfrage deutlich.

Ob Schweinsteiger irgendwann nochmal an den Seitenrand einer Profi-Mannschaft zurückkehren wird, ließ er offen.