Für Jamal Musiala ist die Rückennummer 10 weit mehr als nur eine Ziffer auf dem Trikot. Nachdem der Offensivstar die komplette Hinrunde wegen eines Wadenbeinbruchs verpasst, den er sich bei der Klub-WM gegen PSG zugezogen hatte, verpasst hatte, lief er beim 5:1 Erfolg gegen RB Leipzig im Januar erstmals mit der ikonischen Nummer für den FC Bayern auf - ein Moment mit besonderer Bedeutung.
Bundesliga: Was Musiala einen "Extra-Push" verleiht
Musiala: „War immer mein Traum“
„Es war schon immer mein Traum, mit der 10 beim FC Bayern zu spielen“, erklärte der 22-Jährige im Klubmagazin 51. Den zusätzlichen Druck spüre er zwar, doch dieser wirke eher motivierend als belastend. Die traditionsreiche Nummer gebe ihm einen „Extra-Push“, so Musiala.
FC Bayern: Robben als Vorbild für Musiala
Ein großes Vorbild aus seiner Kindheit war für Musiala Arjen Robben, der beim Rekordmeister ebenfalls die Nummer 10 trug. Für viele steht diese Rückennummer traditionell für Kreativität, Technik und spielentscheidende Momente und Eigenschaften, die auch Musialas Spiel auszeichnen.
Warum er die Nummer nach dem Abgang von Leroy Sané zu Galatasaray erhielt, kann sich Musiala selbst erklären: „Ich habe sie bekommen, weil ich über die Jahre geliefert und performt habe.“ Seinen Spielstil wolle er deswegen jedoch nicht verändern.
Musiala sieht Nummer 10 als Vertrauensbeweis
Dass er sowohl beim FC Bayern als auch in der deutschen Nationalmannschaft mit der 10 aufläuft, wertet Musiala als großen Vertrauensbeweis.
Zuvor hatte er in München mit der Nummer 42 gespielt – nun trägt er endgültig eine Nummer, die bei den Bayern für Geschichte und große Erwartungen steht.