Der FC Bayern hat beim Topspiel-Sieg bei Borussia Dortmund (3:2) ohne seine Ultras auskommen müssen. Die aktive Fanszene boykottierte kurzfristig die Partie.
Der FC Bayern muss beim BVB ohne seine Ultras auskommen
FC Bayern in Dortmund ohne Ultras
Grund: Die Anhänger fühlten sich SPORT1-Informationen zufolge von der örtlichen Polizei und bei der Einlasskontrolle ungerecht behandelt. Von Schikane ist die Rede.
Entsprechend veränderte sich die Dynamik im Gästeblock im Norden des Signal Iduna Parks. Weder große Banner noch Fahnen waren zu sehen. Zudem verzichteten die Bayern-Anhänger auf eine Choreografie, die bei Auswärtsspielen vereinzelt vorgenommen wird.
Ultras des FC Bayern: Berichte von Auseinandersetzungen mit der Polizei
Wie Sky berichtete, seien die Fans vor dem Stadion mit Einsatzkräften aneinandergeraten. „Man merkt, der Support aus der Bayern-Kurve ist zurückhaltend. Es soll eine Auseinandersetzung zwischen der Polizei und einem Teil der aktiven Fanszene der Bayern gegeben haben vor dem Spiel“, sagte Reporterin Britta Hofmann: „Deswegen haben sich rund 500 Fans entschieden, das Spiel im Stadionumlauf zu schauen und den Support einzustellen.”
Besonders bitter für die Münchner: Auch die Fangesänge fieln somit deutlich ruhiger aus, während es auf der Dortmunder Südtribüne besonders laut zuging.