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FC Bayern: Kroos ärgert sich über Schiedsrichter

Bayern-Schiedsrichter verärgert Kroos

Referee Tobias Stieler sorgte beim Bayern-Sieg mit diskutablen Entscheidungen für Aufsehen. Toni Kroos ist wenig begeistert.
In der Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern sorgt eine strittige Szene für Diskussionen: Schiedsrichter Tobias Stieler entscheidet auf Rote Karte und Elfmeter. Nach dem Spiel erklärt der Unparteiische seine Entscheidung und nimmt Stellung zu der umstrittenen Situation.
Referee Tobias Stieler sorgte beim Bayern-Sieg mit diskutablen Entscheidungen für Aufsehen. Toni Kroos ist wenig begeistert.

Am vergangenen Wochenende siegte der FC Bayern in der heimischen Allianz Arena mit 5:1 gegen die TSG Hoffenheim. Was wie eine Machtdemonstration anmutet, hatte dennoch einen Beigeschmack.

So traf Schiedsrichter Tobias Stieler in der 17. Minute eine für die Gäste mehr als unglückliche Entscheidung. Elfmeter für die Bayern, dazu Platzverweis gegen Kevin Akpoguma nach einem Zweikampf mit Luis Díaz.

Nach dem Hoffenheimer Ausgleich gab es wenig später erneut Elfmeter für die Bayern, ein Dreierpack von Luis Díaz machte schließlich alles klar.

Kroos kritisiert Stieler

Ein Endergebnis, welches einem spannenderen Meisterkampf in der Bundesliga alles andere als zuträglich ist.

„Das hat der Kollege Stieler schnell beendet. Du kannst natürlich auch ein Spiel komplett unnötig einfach beenden als Schiedsrichter“, zeigte sich Ex-Bayern-Profi Toni Kroos im Podcast „Einfach mal Luppen“, den er gemeinsam mit Bruder Felix betreibt, alles andere als angetan.

„Ich kenne noch nicht nicht einmal alle Aufreger, aber das reicht für mich nicht einmal für ein Foul“, sagte Kroos, der nur Ausschnitte der Partie gesehen hatte.

Bayern-Elfer wie bei Real?

Dass der FCB im weiteren Verlauf des Spiels nach dem durchaus strittigen ersten Elfmeter noch einen Strafstoß zugesprochen bekam, verleitete Kroos zu einem spöttischen Kommentar.

„Und dann muss halt wieder ein Elfmeter her. Das kennt man auch von Real, wenn es nicht läuft.“ Und weiter: „Wir hätten einen Meisterkampf, wenn Dortmund sechs Punkte vorne wäre, so rum nicht.“

Nach zuletzt einem Unentschieden und einer Niederlage vor dem Hoffenheim-Spiel liegt der Rekordmeister in der Tabelle aktuell sechs Zähler vor dem BVB.