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Werder-Boss erhält Rückendeckung

Werder-Boss erhält Rückendeckung

Werder Bremens Klubchef Klaus Filbry stellt sich hinter seinen Sport-Geschäftsführer. Man werde sich im Sommer "an den Ergebnissen messen lassen".
Werders Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz erklärt die Entlassung von Trainer Horst Steffen live im SPORT1 Doppelpass. Dabei gerät auch der Boss selbst in die Kritik.
Werder Bremens Klubchef Klaus Filbry stellt sich hinter seinen Sport-Geschäftsführer. Man werde sich im Sommer "an den Ergebnissen messen lassen".

Klubchef Klaus Filbry hat angesichts der sportlichen Talfahrt von Werder Bremen die Forderung weiterer personeller Konsequenzen zurückgewiesen.

„Den Unmut von außen nehmen wir ernst und setzen uns damit auseinander. Wir dürfen die Augen davor auch nicht verschließen, aber ich bin trotzdem überzeugt davon, dass wir jetzt Ruhe und Zusammenhalt brauchen“, sagte der Vorsitzende der Werder-Geschäftsführung im Interview mit der DeichStube: „Es bringt nichts, Köpfe zu fordern. Wir – und das schließt intern wie extern ein – dürfen uns nicht selbst zerlegen. Im Sommer werden wir uns dann an den Ergebnissen messen lassen.“

Nach elf Spielen ohne Sieg steht Bremen auf dem Relegationsrang und befindet sich in Abstiegsgefahr. Vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Bayern München steht vor allem Sport-Geschäftsführer und Kaderplaner Clemens Fritz in der Kritik.

Krise bei Werder: Warme Worte für angezählten Fritz

„Ich nehme Clemens als sehr resilient, lösungsorientiert, selbstreflektiert und auch als selbstkritisch wahr. Er blickt mit voller Energie nach vorne“, sagte Filbry.

Fritz habe sowohl als Spieler als auch als Verantwortlicher „solche Situationen schon durchlebt. Er wird daraus gestärkt hervorgehen – als Mensch und als Führungskraft“, so Werders Klubchef: „Er hat früher schon an der Seite von Frank Baumann eine stabilisierende Rolle gespielt und war bereits an Transfers wie von Senne Lynen beteiligt, hat zudem Karim Coulibaly vom HSV geholt. Ja, nicht alle Transfers sind aufgegangen, aber auch bei Weitem nicht alle daneben. Das kommt mir aktuell zu kurz.“