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RB-Neuzugang träumt von der WM: "Würde lügen, wenn ich nein sage"

RB-Neuzugang träumt von der WM

U21-Nationalspieler Brajan Gruda ist seit einigen Tagen bei RB Leipzig - und hat große Ziele.
Der ehemalige Mainzer Brajan Gruda wechselt für ein halbes Jahr auf Leihbasis zu RB Leipzig. Bei seiner Präsentation spricht Gruda über seine Erfahrungen in England sowie über die Ziele für seine Zeit in Sachsen.
U21-Nationalspieler Brajan Gruda ist seit einigen Tagen bei RB Leipzig - und hat große Ziele.

RB Leipzigs Neuzugang Brajan Gruda hat den Traum von einer Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer im Hinterkopf. „Ich würde lügen, wenn ich nein sage. Natürlich will ich mit zur WM“, sagte der U21-Nationalspieler in einer Medienrunde: „Da muss die Leistung auf dem Platz stimmen, mal sehen, was wird.“

Gruda, der zum Ende des Wintertransferfensters vom englischen Klub Brighton & Hove Albion per Leihe bis Saisonende zu den Sachsen gekommen war, hatte in der A-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits mittrainiert. Zu einem Einsatz kam er bislang aber noch nicht.

In Leipzig trifft Gruda in Assan Ouédraogo auf einen Youngster, der im vergangenen Jahr bei seinem Debüt inklusive Tor gegen die Slowakei in der WM-Qualifikation von sich Reden gemacht hatte. „Wenn man gute Leistung bringt, geht alles schneller“, sagte Gruda, angesprochen auf seinen neuen Mitspieler, der derzeit allerdings noch an einer Knieverletzung laboriert.

Gruda bis Saisonende in Leipzig

„Ziemlich schnell“ sei es auch bei seinem Wechsel gegangen, erklärte Gruda, der statt mit dem Flieger mit dem Auto aus dem Süden Englands nach Leipzig gekommen war.

„Ich bin ein halbes Jahr hier und brauche ein paar Sachen. Da dachte ich mir, es lohnt sich, das Auto voll zu machen und dann loszufahren“, erklärte er. Die Fahrt mit einem Kumpel sei „entspannt“ gewesen, „ein bisschen lange, aber zu zweit konnte man sich das gut aufteilen“.

In Leipzig will Gruda der Mannschaft nun im Kampf um die Champions League helfen. „Wir wollen international spielen“, betonte er, sein persönliches Ziel sei „natürlich auch Spielzeit“.