Traumtor oder sogar Tor des Jahres? Angreifer Ragnar Ache vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat mit seinem spektakulären Fallrückzieher alle begeistert - besonders seinen Trainer, der sich prompt festlegte: "Bei der Wahl zum Tor des Jahres geht es jetzt wohl nur noch um Platz zwei", sagte Lukas Kwasniok nach dem 2:2 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim.
Kwasniok adelt Ache: "König der Lüfte"
Kwasniok adelt Ache: "König der Lüfte"
Das fünfte Saisontor des Kölners veredelte die Social-Media-Abteilung des Klubs gar mit einem Bilderrahmen zu einem Gemälde und platzierte es mittels Bildbearbeitung in einem Museum. Ache selbst blieb eher bescheiden: "Geht der Ball rein sieht es top aus, geht er einen Meter daneben, lacht das ganze Stadion", sagte Ache über sein Kunststück.
Die Kölner punkteten mit dem Remis gegen den Tabellendritten aus dem Kraichgau nach zuletzt zwei Niederlagen endlich auch gegen ein Topteam. Gegen RB Leipzig (1:2) und den VfB Stuttgart (1:3) hatte man nach ansprechenden Leistungen ohne Zähler dagestanden.
Mit der Vorlage für Aches Geniestreich und dem Ausgleichstreffer war Shootingstar Said El Mala maßgeblich am Punktgewinn beteiligt, über das 19 Jahre alte Toptalent sprechen wollte Kwasniok nicht: "Heute ist nicht der richtige Tag, um über Said zu sprechen", sagte der 43-Jährige und fügte an: "Wenn jemand so ein Tor macht wie Ragnar Ache, dann will ich nur noch eine Überschrift lesen: "König der Lüfte."