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Krasser Torwartpatzer hilft RB

Krasser Torwartpatzer hilft RB

RB Leipzig lässt im Kampf um die Champions League Punkte liegen. Auch ein Geschenk von Wolfsburgs Keeper Kamil Grabara hilft nur bedingt weiter.
In der vergangenen Ausgabe des Doppelpass auf SPORT1 war der VfL Wolfsburg Thema. Dabei diskutierte die Runde über die Verzichtbarkeit der Wölfe in der Fußball-Bundesliga. Vor dem kommenden Spiel gegen Leipzig bezieht Daniel Bauer, der Cheftrainer des VfL, dazu Stellung.
RB Leipzig lässt im Kampf um die Champions League Punkte liegen. Auch ein Geschenk von Wolfsburgs Keeper Kamil Grabara hilft nur bedingt weiter.

Der VfL Wolfsburg hat im Abstiegskampf einen großen Befreiungsschlag verpasst. Bei RB Leipzig kam die Mannschaft von Trainer Daniel Bauer trotz zweifacher Führung nur zu einem 2:2 (0:0), konnte damit aber zumindest einen kleinen Schritt nach vorn machen.

Die Wolfsburger stehen weiterhin auf Rang 15, behaupten aber ihren knappen Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Mohamed Amoura (52.) und Mattias Svanberg (78.) hatten die Gäste zweimal in Führung gebracht, Yan Diomande (70.) und Neuzugang Brajan Gruda (89.) glichen für RB aus.

Patzer von Wolfsburg-Keeper Grabara leitet Gegentor ein

Vor Diomandes Tor half Wolfsburgs Keeper Kamil Grabara entscheidend mit. Mit einem völlig missglückten Abschlag traf er Gruda, der daraufhin den freistehenden Diomande bediente.

Der Keeper hob sofort entschuldigend die Hände und bekam Zuspruch von seinen Teamkollegen. „Kamil hat die ganze Saison schon überragend gehalten. Ich finde es gar nicht erwähnenswert“, sagte Maximilian Arnold hinterher bei DAZN über Grabaras Fehler. „Es darauf zu reduzieren, wäre eine absolute Frechheit. Eigentlich nicht der Rede wert.“

Für Leipzig ist das Remis dennoch ein Rückschlag im Rennen um die Champions-League-Plätze. Nach dem Pokal-Aus am Mittwoch gegen Bayern München (0:2) verpassten die Sachsen den Sprung auf Rang vier, der Rückstand beträgt zwei Punkte.

„Wir kassieren die Tore zu unnötig. Das ist ein bitteres Ergebnis für uns“, sagte Gruda.

RB Leipzig verabschiedet Timo Werner

Vor dem Anpfiff war es emotional geworden, als Leipzigs Rekordtorschütze Timo Werner offiziell verabschiedet wurde.

Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff richtete in einer Videobotschaft persönliche Worte an Werner: „Du bist ein gradliniger, ehrlicher, feiner Kerl. Deine sportliche Karriere ist noch nicht zu Ende. Die Türen und Tore bei RB Leipzig stehen dir immer offen.“ Werner spielt künftig bei den San Jose Earthquakes in der MLS.

Die Leipziger waren von Beginn an die aktivere Mannschaft. Conrad Harder hatte die erste gute Möglichkeit, setzte den Ball jedoch deutlich über das Tor (6.). Kurz darauf versuchte es Christian Eriksen mit einem Distanzschuss (8.) - darüber hinaus hatten die Gäste jedoch große Mühe, für Gefahr zu sorgen.

Harder verpasst spektakuläres Tor

Die wohl spektakulärste Szene der ersten Halbzeit folgte in der 18. Minute: Harder setzte mit dem Rücken zum Tor zu einem Fallrückzieher an. Der Däne traf den Ball zwar sauber, sein Abschluss landete allerdings in den Armen von VfL-Keeper Kamil Grabara. Wenig später musste Leipzigs Stammtorhüter Peter Gulacsi verletzt vom Platz. Er griff sich ans Bein, für ihn kam Pokal-Torwart Maarten Vandevoordt ins Spiel.

Wolfsburg trat offensiv kaum in Erscheinung. Gleichzeitig ließ Leipzig jedoch seine zahlreichen Chancen ungenutzt. Gruda (41.) kam völlig frei vor Grabara zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über die Latte.

Wolfsburg schockt RB Leipzig aus dem Nichts

Die Ineffektivität der Leipziger setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort – und wurde schließlich bestraft. Adam Daghim fand aus dem Nichts Amoura, der aus spitzem Winkel verwandelte. Der Treffer wirkte wie eine Initialzündung für die Wolfsburger. Plötzlich waren es die Leipziger, die kaum noch gefährlich in den gegnerischen Strafraum kamen.

Schließlich half ihnen jedoch ein Fehler des Wolfsburger Keepers: Grabaras Abstoß traf Gruda, der Diomande (70.) bediente. Svanberg brachte Wolfsburg erneut in Führung, doch Leipzig antwortete ein weiteres Mal.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)