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"Beschissene Situation": Heidenheim taumelt weiter

„Echt eine beschissene Situation“

Nach zwölf Partien ohne Sieg in Folge und nur 14 gesammelten Punkten wirkt der Abstieg des FCH immer mehr unausweichlich.
Der Jubel nach der Führung von Hoffenheim sorgte zunächst bei den Heidenheim-Fans für Ärger. Die Spieler der TSG präsentierten das Trikot von Mitspieler Bebou, dessen Ehefrau eine Fehlgeburt erlebte. FCH-Coach Frank Schmidt schickte im Anschluss den Zeugwart in die Kurve, um die Fans über die Situation aufzuklären und ein Missverständnis zu vermeiden.
Nach zwölf Partien ohne Sieg in Folge und nur 14 gesammelten Punkten wirkt der Abstieg des FCH immer mehr unausweichlich.

Frank Schmidt wirkte ratlos. „Ich bin seit 18,5 Jahren Trainer. Es ist echt eine beschissene Situation, so erfolglos zu sein“, sagte der Trainer des 1. FC Heidenheim nach dem nächsten Tiefschlag im Abstiegskampf der Bundesliga.

Beim 2:4 (0:2) gegen die TSG Hoffenheim war der Tabellenletzte schon zum zwölften Mal in Folge sieglos geblieben, mit nur 14 Punkten wirkt der Abstieg neun Spieltage vor Saisonende unausweichlich.

„Wir liegen am Boden, sind Tabellenletzter, sind abgeschlagen“, sagte Schmidt bei DAZN.

Man werde nun versuchen „jedes Spiel für uns als einzelnes zu sehen, unabhängig von der Tabelle. Man hat gesehen, dass es der Mannschaft nicht gut tut und ihr auch die Erfahrung fehlt, mit so einer Situation umzugehen.“

Schmidt: „Zeigt, dass unser Verein ein anderer Verein ist“

Immerhin die Reaktion der Anhänger sei laut Schmidt positiv hervorzuheben.

„Aus anderen Stadien wirst du wahrscheinlich wie eine Sau rausgetrieben und hier unterstützen dich die Fans noch“, sagte der 52-Jährige bei Sky: „Auch wenn wir alle zusammen momentan mehr falsch machen als richtig und es extrem schwer ist, zeigt das, dass unser Verein ein anderer Verein ist“.