Borussia Dortmund hat mit der 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München wohl die letzte Chance auf einen spannenden Meisterschaftskampf verspielt. Der deutsche Klassiker sorgte in der Fußball-Öffentlichkeit für reichlich Gesprächsstoff - mit besonderem Fokus auf BVB-Führungsspieler Nico Schlotterbeck.
Kritik an Schlotterbeck! Klare Worte von Toni Kroos
Schlotterbeck? „Nur schlimmer gemacht“
Auch Weltmeister Toni Kroos meldete sich in seinem Podcast „Einfach Mal Luppen” mit Blick auf die spielverändernden Szenen des Verteidigers zu Wort. Den von Schlotterbeck in der 69. Minute verursachten Elfmeter bezeichnete der Ex-Profi als „keine schlaue Aktion“ und stellte klar: „Da muss er wegbleiben.“
Kroos sieht Fehler bei Schlotterbeck
Für den sechsmaligen Champions-League-Sieger ist vor allem die „Entscheidungsfindung“ in solch brenzligen Situationen ausschlaggebend: „Wenn ich merke, dass ich im Sechzehner ausgespielt werde und nicht mehr hinkomme, muss ich das akzeptieren.“ Kroos ergänzte: Entscheidend sei, dass ein eigener Fehler am Ende nicht zu einem Gegentor führe.
Nachdem Bayern-Star Josip Stanisic vom 23-maligen Nationalspieler gefoult worden war, verwandelte Harry Kane den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Münchener. Kroos merkte an, dass das Foul den Bayern „eine noch bessere Chance gibt, um ein Tor zu schießen“ und Schlotterbeck es „nur schlimmer gemacht“ habe.
In dem von den Kroos-Brüdern aufgenommenen Fußball-Podcasts merkte Felix Kroos an, dass Schlottereck schon zu Beginn Glück gehabt habe. In der Situation, als BVB-Verteidiger Schlotterbeck Serge Gnabry in der 7. Minute zu Fall brachte, hätte es laut Felix Kroos „auch Elfmeter geben“ können.
Toni Kroos fällte derweil auch zu einer weiteren, viel diskutierten Szene eine klares Urteil. Wegen eines weiteren Fouls an Stanisic hätte Schlotterbeck seiner Meinung nach vom Platz fliegen müssen: „Für mich ist es Rot.“ Der BVB-Star kam mit Gelb davon.
Trotzdem lobte Kroos Schlotterbeck als „Top-Innenverteidiger“.