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Diagnose nach Schock-Szene da

Diagnose nach Schock-Szene da

Heidenheim-Boss Holger Sanwald verrät im SPORT1 Doppelpass einige Details zum Gesundheitszustand von Jonas Föhrenbach.
Nach dem späten 3:3-Unentschieden gegen den FC Bayern zeigt sich Frank Schmidt kämpferisch. Der Trainer des 1. FC Heidenheim betont, wie wichtig dieser eine Punkt im weiteren Saisonverlauf noch werden kann.
Heidenheim-Boss Holger Sanwald verrät im SPORT1 Doppelpass einige Details zum Gesundheitszustand von Jonas Föhrenbach.

Es war die Schock-Szene in der Nachspielzeit beim Bundesliga-Spiel des 1. FC Heidenheim beim FC Bayern (3:3): Torwart Diant Ramaj traf seinen Verteidiger Jonas Föhrenbach bei einer Faustabwehr heftig am Kopf.

Der Verteidiger wurde minutenlang behandelt, seine Nase zeigte einen offensichtlichen Bruch. Trotzdem kehrte Föhrenbach auf den Rasen zurück, da Heidenheim alle drei Wechselfenster bereits abgeschlossen hatte.

„Wir haben ihn gestern Abend noch ins Krankenhaus gebracht und dort wurde festgestellt, dass er neben einer gebrochenen Nase wohl auch eine Gehirnerschütterung hat. Er ist zur Sicherheit über Nacht noch im Krankenhaus geblieben“, sagte Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald am Sonntag im SPORT1 Doppelpass.

Der 58-Jährige „hoffe, dass er schnell wieder gesund ist und zu uns stößt. Es ist aber wohl nicht so schwerwiegend, dass er nicht schnell wieder zur Mannschaft stoßen könnte. Er ist ein harter Hund, auf den wir uns schon seit Jahren verlassen können.“

Dass Föhrenbach aufs Feld zurückkehrte, „zeigt die Einstellung und Mentalität dieser Mannschaft. Er hat mir nach dem Spiel gesagt, dass er sich gar nicht mehr an die Situation erinnern kann, dass er noch mal aufs Feld ist und wie das alles passiert ist“, sagte Sanwald.