Von Hennes Weisweiler im Restaurant „entdeckt“ – und später zweimal deutscher Meister: Der 1. FC Köln trauert um seinen langjährigen Offensivspieler Karl-Heinz Ripkens. Der gebürtige Kölner starb am vergangenen Freitag im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt, das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Ripkens wurde mit dem FC in der erfolgreichsten Ära des Klubs zweimal deutscher Meister (1962, 1964) und viermal westdeutscher Meister (1960, 1961, 1962, 1963).
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Köln trauert um Meisterspieler Ripkens
Köln trauert um Meisterspieler Ripkens
Der Offensivspieler holte mit dem Klub einige Titel. Sein Weg ans Geißbockheim war dabei ein ungewöhnlicher.
Karl-Heinz Ripkens (r.) im FC-Trikot
© picture-alliance/SZ Photo/SID/Horstmüller
Der gelernte Metallschlosser schaffte den Sprung aus „seinem“ Stadtteil Vogelsang ans Geißbockheim vor etwa 70 Jahren auf eher ungewöhnliche Weise. „Ich war zufällig mit FC-Spieler Hennes Pfeiffer zum Essen im Geißbockheim“, erzählte Ripkens einmal: „Plötzlich kam Trainer Hennes Weisweiler rein und Pfeiffer sagte zu ihm, dass er mich doch mal testen solle.“ Wenig später absolvierte Ripkens tatsächlich ein Probetraining, „und anschließend sagte Weisweiler nur: ‚Du darfst wiederkommen‘.“
In Insgesamt 101 Spielen für den FC erzielte Ripkens dann 27 Tore. Später lief er unter anderem auch noch für Bayer Leverkusen und Viktoria Köln auf.