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Knall bei Schalke 04: "Es war nie meine Absicht"

S04-Knall: Stevens bezieht Stellung

Clemens Tönnies und Huub Stevens verzichten überraschend auf ihre Wahl ins Schalker Ehrenpräsidium. Stevens bezieht bei SPORT1 nun Stellung.
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Axel Hefer reagiert auf die zurückgezogene Kandidatur von Clemens Tönnies für das Ehrenpräsidium.
Clemens Tönnies und Huub Stevens verzichten überraschend auf ihre Wahl ins Schalker Ehrenpräsidium. Stevens bezieht bei SPORT1 nun Stellung.

Was bereits am Samstagvormittag kursierte, wurde schließlich auf der Mitgliederversammlung offiziell: Clemens Tönnies und Huub Stevens verzichten überraschend auf ihre Wahl ins Ehrenpräsidium von Schalke 04 – für viele ein Paukenschlag.

Stevens hat zu diesem Vorgang nun exklusiv bei SPORT1 Stellung bezogen.

„Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Es war nie meine Absicht, Schalke zu schaden. Die Entwicklung der vergangenen Zeit hat mich jedoch zu diesem Schritt bewogen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, erklärte der 72-Jährige.

Stevens Versprechen: „Schalke wird für mich immer etwas Besonderes bleiben und einen festen Platz in meinem Herzen haben. Daran ändert auch diese Entscheidung nichts.“

Schalke 04: Stevens und Tönnies kandidieren doch nicht

Hintergrund sollen interne Vorbehalte – und eine Kontroverse um einen Satzungsänderungsantrag sein, die Mitgliedern des Ehrenpräsidiums öffentliche Stellungnahmen über den Klub verbieten soll.

Die Bild zitiert aus einem Schreiben von Stevens und Tönnies, aus dem hervorgeht, dass die beiden damit nicht einverstanden sind.

„In den vergangenen Wochen haben wir in vielen Gesprächen aber auch gemerkt, dass es rund um unsere Kandidatur für das Ehrenpräsidium Vorbehalte und Diskussionen gibt“, zitiert die Bild: „Gepaart mit dem Antrag auf Satzungsänderung in Bezug auf das Ehrenpräsidium (Stichwort Maulkorb), den der Aufsichtsrat in letzter Instanz nicht einkassiert hat, sind wir nach reiflicher Überlegung zu der Entscheidung gelangt, unsere Kandidatur für dieses Jahr zurückzuziehen. Eine Mitwirkung in diesem so wichtigen Gremium mit dem eingeschränkten Recht auf freie Meinungsäußerung kann für uns keine Option sein.“